Gebetszeiten 2021

Die Gebetszeiten ändern sich von Stadt zu Stadt um einige Minuten

Das Fest am Ende des Ramadans

Muslime glauben an den Propheten Mohammed und an Allah – das ist das arabische Wort für Gott.

Im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, steht, dass jeder Muslim den Ramadan mit all seinen Regeln einhalten soll – ausgenommen sind Kinder, schwangere Frauen sowie alte und kranke Menschen.

Am Abend des 12.05.2021 beginnt das Fest, 13.05.21 beginnt es mit dem Festgebet.

Eid mubarak sind die Grüße zum Fest des Fastenende. Wenn ihr eure muslimischen Freunde beeindrucken wollt, dann sagt einfach mal ein „Ramadan Mubarak“ oder „Ramadan Kareem“ zur Begrüßung. Damit zeigt ihr nicht nur, dass ihr Bescheid wisst, sondern ihr zeigt auch Respekt. Und wenn der Ramadan vorbei ist, könnt ihr „Alles Gute zum Bayram!“ wünschen.

Die Muslime feiern das Ende des Ramadans, wir hier in Europa das Weihnachtsfest feiern. Die Kinder bekommen Geschenke, Familien und Freunde treffen sich zum gemeinsamen Essen. Es gibt an den Tagen sehr viel Süßigkeiten, deswegen ist das Wort „Zuckerfest“ hier in die Welt gesetzt worden.

Aber es ist das Ramadan- Fest und dauert meist 3 Tage.

Die Muslime geben eine Spende je nach Einkommen an die Menschen, denen es nicht so gut geht und die Hilfe brauchen. Das ist für die Muslime jedes Jahr eine besondere Aktion und hoffe, dass Gott ihre Spende anerkennt und sie für das kommende Jahr beschützt und sie vor Unheil bewahrt.

RAMADAN

Was bedeutet „Der heilige Monat Ramadan“. Der Monat ist für die Muslime ein Monat der inneren Einkehr. Der Monat der Gespräche mit Gott. Der Monat der Dankbarkeit. Der Monat der Bitten an unseren Schöpfer.

Ramadan ist Arabisch und wird von der Wurzel ramida oder
arramad abgeleitet, was „brennende Hitze und Trockenheit”, speziell
des Bodens bedeutet. Aus der gleichen Wurzel kommt ramdaa -sonnengebrannter Sand. Dies deutet auf das Hitzegefühl im Magen hin, das vom Durst erzeugt wird.

Was ist die Wortbedeutung von Ramadan?

Manche erklären auch das damit, dass der Ramadan die Sünden ausbrennt wie die Hitze den Boden. Im Ramadan sind Herz und Seele für die Anbetung und das Gedenken an Gott empfänglicher, so wie Sand und Steine für die Hitze der Sonne.

So hilft der Ramadan dem Gläubigen sieh neu zu formen und seine
physischen und geistigen Veranlagungen und Verhalten zu erneuern.

  1. Wie wird im Islam gefastet?
    Das Fasten im Islam heißt, dass der Muslim bzw. die Muslima von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts isst, nichts trinkt, allgemein also keine Nahrung zu sich nimmt und sich des Beischlafs mit dem Ehepartner enthält. Das ist das „äußere” Fasten.
    Das Fasten hat aber auch eine „innere” Dimension. Der Muslim soll demnach im Ramadan noch mehr als sonst darauf achten sich gänzlich von Sünde freizuhalten d.h. nichts Verwerfliches bewusst anschauen, nichts Schlechtes reden, auf nichts Böses hören und nichts Verabscheuungswürdiges tun.
    Denn Fasten lasst erkennen, dass man in Wahrheit einzig und allein von Gott abhängig ist. Zugleich soll sich der Fastende darüber klar werden, dass er sich von vermeintlicher Abhängigkeit von anderem lossagen kann und muss. Er ist ein Pilger, der sich mit seinem Fasten zu seinem Schöpfer aufgemacht hat und alles, woran er gewöhnt ist aber nicht unbedingt benötigt, hinter sich zurücklässt.
    Zudem beschäftigt sich der Muslimwenn er fastet intensiver mit den restlichen Gottesdiensten wie z.B. den Gebeten oder dem Lesen des Korans.

  1. Warum fasten die Muslime?
    Fasten im Islam ist eine Form des Gottesdiensts. Das Fasten im Monat Ramadan gehört zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, also zu den Hauptpflichten, die ein Muslim als Gottesdienst durchführt.
    Die anderen Säulen sind das Bezeugen der Einheit Gottes und der Prophetenschaft Muhammads (s) , das täglich fünfmalige Gebet, die Wallfahrt nach Mekka und das Entrichten der Zakat.
    Das Fasten wird den Gläubigen in dem folgenden Koranvers vorgeschrieben.

    „Ihr, die ihr glaubt, euch ist das Fasten vorgeschrieben wie
    es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr
    vielleicht gottesfürchtig werdet.” (2:183).


    Laut dieser Aussage im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, soll das Fasten um Gottes (Allahs) Willen geschehen d.h. es soll dadurch die Zufriedenheit Gottes erlangt werden.
    Außerdem gehört die Praxis des Fastens zur Tradition des Propheten Muhammad (s), der den Muslimen als Vorbild dient.

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