Ein neues Projekt der Uni Erlangen-Nürnberg will Schüsselbegriffe aus Judentum, Christentum und Islam für den interreligiösen Dialog aufbereiten. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen wollen die Wissenschaftler Scharfmachern entgegenwirken.
Professor Georges Tamer, Projektleiter der Uni Erlangen-Nürnberg
Aufgrund von Gemeinsamkeiten und Unterschieden den anderen so erkennen, wie er sich selbst verstanden haben will: "Als Christ, Muslim, Jude oder Nichtgläubiger muss ich wissen, wie der andere sich selbst religiös definiert, und dieses Anderssein anerkennen. Es geht nicht um ein gleichgültiges Tolerieren. Wir brauchen eine höhere Stufe als Toleranz, nämlich Anerkennung und Akzeptanz, ohne Unterschiede zu vertuschen", so Professor Georges Tamer.
Tamer: Ziel ist es nicht nur, die Differenzen festzustellen, sondern aufgrund von Gemeinsamkeiten und Unterschieden den anderen so zu erkennen, wie er sich selbst verstanden haben will. Als Christ, Muslim, Jude oder Nichtgläubiger muss ich wissen, wie der andere sich selbst religiös definiert, und dieses Anderssein anerkennen. Es geht nicht um ein gleichgültiges Tolerieren. Wir brauchen eine höhere Stufe als Toleranz, nämlich Anerkennung und Akzeptanz, ohne Unterschiede zu vertuschen. Als Motto des Projekts dient eine altarabische Weisheit, wonach der Mensch ein Feind dessen ist, was er nicht kennt.
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This entry was posted on 28. August 2023 at 4:16 pm and is filed under Meine Religion - der Islam. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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