Archive for the ‘Meine Religion – der Islam’ Category

Zum Islam konvertiert mitten im Leben

26. November 2013


Dienstag, 08.04.2008

Zum Islam konvertiert mitten im Leben

Elisabeth Müller hat nach langer Suche im Koran religiösen Frieden gefunden.

Von Klaus Müller-Wolf

Ihr Bekenntnis zum Islam sorgte 2006 für einen Paukenschlag in Niederkassel und führte dazu, dass Elisabeth Müller der SPD den Rücken kehrte, für die sie lange Jahre im Ortsverein und in der Ratsfraktion an vorderster Stelle gestanden hatte. „Für die meisten hatte ich einen an der Klatsche. Aber ich bin nur Gott Rechenschaft schuldig“, sagt sie. Nur wenige fragten ganz offen nach ihren Motiven für ihre innere Überzeugung. „Im Islam habe ich gefunden, wonach ich immer gesucht habe“, entgegnet sie.

2002 nach intensiver Auseinandersetzung mit allen Weltreligionen hatte sie sich dazu entschieden, Muslima zu werden. Den Entschluss fasste sie ganz allein, weihte selbst ihren Ehemann Hans Müller nicht ein. Der hat ihr inzwischen längst verziehen und unterstützt seine Frau bei ihrer Arbeit in der Türkisch-Islamischen Gemeinde. In der Moschee hat Elisabeth Müller als einziges deutsches Gemeindemitglied viel bewegt, verkrustete Strukturen und unzeitgemäße Traditionen aufgeweicht und die Integration auf den Weg gebracht.

Religion ist für die gebürtige Mönchengladbacherin immer von zentraler Bedeutung gewesen. „Ich stamme aus einer fundamentalistisch katholischen Familie“, erzählt die 67-Jährige. Nach dem Krieg war sie mit ihren Eltern und den Geschwistern nach Bad Godesberg gezogen zu ihrem Onkel Wilhelm Leonards, der katholischer Pfarrer in St. Andreas war. Der Vater, Bruder des Pfarrers, wird dort Küster und ist ihr großes Vorbild. Der fromme Mann engagiert sich auch außerhalb der Kirche für das Gemeinwohl in vielen Vereinen. Als sie 1959 ihren späteren Ehemann Hans Müller kennen lernt, einen Protestanten, setzt sie sich zunehmend kritisch mit der katholischen Kirche auseinander. Wegen der Haltung des Papstes zur Verhütung, aber auch zu den Glaubenskriegen in Irland und Libanon tritt sie 1972 aus Protest aus der Institution aus; der Kirche aber bleibt sie zum Beten, Nachdenken und Meditieren treu. Die gelernte Buchhalterin liest religiöse Bücher und hört Vorlesungen an der Bonner Uni über die großen Weltreligionen.

Im Koran findet sie die Antworten, die sie immer gesucht hat. „Der Islam ist eine Religion für den Einzelnen, viel persönlicher als das Christentum und mystischer“, sagt sie. „Der Islam verlangt mehr Eigenverantwortung, und ich bin es doch, die sich irgendwann verantworten muss. Und Allah und Gott sind für mich sowieso eins.“

Ihren Wechsel zum Islam hat Elisabeth Müller für sich im stillen Kämmerlein vollzogen, ein öffentliches Glaubensbekenntnis nie abgelegt. Die Nähe zur Moschee in Lülsdorf habe keine Rolle gespielt. Die sei für Konvertiten eher ungeeignet, weil dort fast nur Türkisch gesprochen werde.

Als sie Niyaze Ileli, den damaligen Vorsitzenden der türkischen Gemeinde, den sie durch die Parteiarbeit kennt, ankündigt, in der Gemeinde mitzuarbeiten, ist die Freude groß. Dank ihrer Beziehungen kann sie den zurückhaltenden Türken viele Türen öffnen. „Es war ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Ich habe viel gelernt, auch zu unterscheiden zwischen den Aussagen des Koran und alten Traditionen.“ Das Kopftuchtragen gehöre zu letzteren, ebenso wie die häufige Separation von Frauen und Männern. Im Koran seien Männer und Frauen gleichberechtigt und einer der Beschützer des anderen. Als Vermittlerin und Vorstandsmitglied genießt sie hohe Anerkennung und hat viel für die Gleichberechtigung der Frauen in der Gemeinde beigetragen, die seither viel selbstbewusster sind und einen eigenen Frauenrat gegründet haben. Schauten die Männer zuerst noch komisch, wenn sie sich in der Moschee zum Tee oder Kaffee zu ihnen setzten, so gucken sie jetzt sogar gemeinsam fern. Mit Deutsch-und PC-Kursen, Hausaufgabenhilfe setzt sich Elisabeth Müller für bessere Bildungschancen nicht nur der türkischen Kinder ein. „Unsere Angebote werden auch zunehmend von deutschen Kindern genutzt“, sagt sie.

Längst ist wieder der Alltag im Hause Müller eingekehrt. Dazu gehört, dass Elisabeth Müller sowohl die Homepage der Türkisch-Islamischen Gemeinde als auch die des Bürgervereins für Lülsdorf und Ranzel gestaltet. Dort ist ihr Mann Geschäftsführer. Hüben wie drüben hat ihr Engagement für den Abbau von Schwellenängsten und Vorurteilen gesorgt und nicht nur ihr Mann Hans hat festgestellt: „Die beißen gar nicht!“ (Klaus Müller-Wolf)

Aus Rhein-Sieg Rundschau von 03.03.08 mit freundlicher Genehmigung der Redaktion

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Gottes Geschenk, der Weg zum Islam

27. April 2012

Der Weg zum Islam, kann nur mit der vollen Überzeugung und mit dem Herzen gelingen.

Die Entscheidung zum Islam zu konvertieren, kann nur für sich ganz alleine erfolgen.

Was meine ich damit?

Es darf kein Weg sein, um andere oder einen anderen Menschen zu gefallen, solch ein Weg kann gefährlich sein, weil man plötzlich merkt, dass die Meinung, die eigene und die der anderen sich verändert und  merkt, dass man nur der momentanen Euphorie oder Bewunderung erlegen ist.

Dann kommen Zweifel über diese Entscheidung, und es wird schwer und der Konflikt mit sich ist fast nicht zu bewältigen. Das wünsche ich niemand.

Warum schreibe ich das? Weil ich oft erlebt habe, dass Menschen total verzweifelt sind und ihren Schritt bereut haben.

Als ich den Weg zum Islam gefunden hatte, war es wie ein „Pakt mit Gott und mir“. War das für mich eine glückliche Entscheidung, eine erlösende, beruhigende und eine zufriedene und  überwältigende Entscheidung. Ich war über mich selber überrascht.

Als nach fast vier Jahren, meine Familie, Freunde und Bekannte von der Tatsache erfuhren, dass ich eine Muslima war, war ich gefestigt in meiner Entscheidung und ich konnte die negative Resonanz ,wie auch die bewundernde Zustimmung in aller Bescheidenheit ertragen und ich fand die richtigen Worte für meinen Weg.

Bis heute, nun sind es 10 Jahre, habe ich diesen Schritt nie bereut.

„Diese Spiritualität, dieses Erlebnis ist immer noch faszinierend.“

Vor allem die Gebete, die zu festen Zeiten im meinen Leben geworden sind, möchte ich nicht mehr missen. Vor unserem Schöpfer zu treten und IHN anzusprechen und sich so vom Alltag zu befreien und seine Gedanken ganz auf IHN zu richten und zu wissen, dass er dich sieht und hört, ist jedes Mal ein sehr befreiendes Erlebnis.

Es gibt Ruhe, der dann auch im Alltag zu spüren ist.

Die Religion zu lernen, sich mit ihr auseinander zu setzen ist, ist für mich immer wieder wie ein Wunder. Viele neue Aspekte, oft überraschende Erkenntnisse sind spannend.

Viele Dinge kann man am Anfang nicht verstehen, aber mit der Zeit kommt man doch hinter den Sinn der Worte Gottes, die er uns über unseren Propheten, Friede und Heil auf ihn, vermittelt hat. Es sind Worte, wenn man sie richtig versteht, in jede Zeit passen.

Gefährlich wird es, wenn man die Religion für eigene Zwecke missbraucht, dass gilt nicht nur für Machtmissbrauch,  auch im normalen Alltag.

Elisabeth Mariam Müller

General-Anzeiger Bonn vom 28./29.012012

2. März 2012

Elisabeth Müller sitzt im Wohnzimmer ihres Reihenhauses in Niederkassel-Lülsdorf.

Fernsehsessel, rustikale Schrankwand, im Regal eine kleine Marienstatue mit Rosenkranz. Auf dem Tisch steht Filterkaffee.

Nichts deutet darauf hin, dass sie vor zehn Jahren zum Islam übergetreten ist.

„Ich will ja niemanden mit meiner Religion auf den Nerv gehen“, sagt Müller. Vor allem nicht ihrem christlichen Ehemann.

Frau Müller hat sich im Dachgeschoss ihr eigenes religiöses Reich geschaffen. Hier liegt der kleine Gebetsteppich, ausgerichtet gen Mekka, an der Wand hängen Bilder mit Koranversen in arabischer Schrift. In den Regalen reiht sich die Fachliteratur aneinander: Frau im Islam, die Überlieferungen des Propheten, Muslime in Deutschland. Viele Bücher sind mit Lesezeichen und Klebezettel gespickt. „Der Koran ist ein ziemlich modernes Buch“, sagt Elisabeth Müller. „Man muss es nur erst einmal herausfinden.“

Für die Neu-Muslima hat Glauben viel mit Denken zu tun. Der Religionswechsel war keine Spontanentscheidung. Es war der Abschluss einer jahreslangen Beschäftigung mit dem Islam, sagt Müller.
Und es war ein Weg der streckenweise steiniger ausfiel, als sie es erwartet hatte.

Müller ist mit dem christlichen Glauben groß geworden. Sie wuchs in Bad Godesberger Stadtteil Rüngsdorf im katholischen Pfarrhaus ihres Onkels auf.
Die vielen Fragen kamen erst, als Elisabeth Müller längst als verheiratete Frau in Niederkassel lebte.
„Damals erschossen sich die Christen im Nordirland-Krieg, im Libanon segneten Priester Kreuze an Gewehren.“ Irgendwann habe sie der Institution katholische Kirche nicht mehr angehören wollen, sagt die ehemalige Bilanzbuchhalterin.
Im Studium Generale an der Universität Bonn belegt sie einen Kurs über die Religionen der Welt.
„Mir fehlte etwas“, sagte sie. Ich war nicht ganz glücklich.“

Das Interesse am Islam überdauert den Kurs.
Irgendwann stellt Elisabeth Müller fest: „Ich bin eigentlich schon eine Muslima.“
Erzählt hat sie niemanden davon. „Das war meine ureigenste Angelegenheit.“ Müller, damals seit mehr als 30 Jahre SPD-Mitglied und Stadträtin, sucht den Kontakt zur islamischen Gemeinde ihrer Heimatstadt. Und irgendwann spricht sich ihr Seitenwechsel herum. „Dann ging es so richtig los“, erinnert sich Müller.

Die haben mich für bekloppt erklärt.“ Es kommt zum Streit mit den Parteifreunden, die engagierte Lokalpolitikerin tritt aus der SPD aus. „Ich hab mich so richtig aufgeregt“ sagt Müller und ihre braunen Augen blitzen hinter dem Goldrahmen der randlosen Brille auf. Es dauert, bis Müller wieder eine Gemeinschaft findet, die ihr zur Heimat wird.

Die 70-Jährige ist so herzlich und aufgeschlossen wie in der Sache kompromisslos. Auch die Zusammenarbeit mit den Menschen in der türkisch geprägten Niederkasseler Moschee gestaltet sich zunehmend schwierig. „Hier wird wenig für Muslime angeboten, die Deutsch sprechen“, sagt sie. Die von Traditionen geprägte Religiosität spiegel „nicht den Koran, den ich gelesen habe“.

Erst mit dem Liberal-Islamischen Bund, einer Organisation von Muslimen mit vorwiegend akademischen Hintergrund, findet sie ihre religiösen Ansichten wieder.

Aber für ihren Glauben braucht Müller ohnehin keine weltliche Organisation.

„Das ist ja das Schöne am Islam“, sagt sie. „Man ist als Muslim für sich selber vor Gott verantwortlich.“

Für die fünf vorgeschriebenen Gebete am Tag taugt das Dachgeschoss im Reihenhaus genauso gut wie die Moschee. Sie genießt vor allem diese regelmäßigen Rückzüge aus den Gedanken des Alltags. „Bei den Gebeten fällt jeder Ärger von einem ab“, sagt sie. „Man wird ruhig.“     Rund zehn Minuten dauern die mediativen Pausen im Niederkasseler Dachgeschoss.
Wenn möglich richtet Müller sich nach dem Kalender, der für jede Stadt die genauen Zeiten auflistet, wann sich alle Moslems weltweit gemeinsam gen Mekka richten.

Nach dem Gebet steigt sie die enge Holztreppe wieder herunter zu ihrem Mann, dem Geschäftsführer des Bürgervereins Lülsdorf/Ranzel. Er akzeptiert die neue Religion seiner Frau. Und umgekehrt. „Wenn er Schweinebraten haben will, dann kriegt er den“, sagt Müller und lacht laut.
Artikel von Delphine Sachsenröder geschrieben und veröffentlich am 28./29.01.2012

Die Nacht der Macht

2. September 2011

Die Nacht der Macht (ليلة القدر Lailat-ul-Qadr, Kadir gecesi)

kommt in den letzten 10 Tage des Ramadan – keiner weiß wann diese Nacht ist.

Die türkische Gemeinden legen diesen Tag fest und ist die Nacht

vom 26 auf den 27. August 2011

Die Nacht des 27. Ramadan (bzw. des 26., wenn der Ramadan nur 29 Tage hat,) ist eine ganz besondere, denn in ihr wurden zum ersten Mal Teile des Koran durch den Erzengel Gabriel dem Propheten Muhammad (a.s.) offenbart.

Sie wird auch Nacht der Bestimmung, Nacht des Schicksals oder Qadir-Nacht genannt. Lailat al Qadr, die „Nacht der Bestimmung“ gehört zu den Höhepunkten des Fastenmonats Ramadan und ist gleichzeitig die heiligste Nacht im islamischen Kalender.

Die 97. Sure trägt die Überschrift al-Qadr. Hier folgt die Sure in zwei verschiedenen Übersetzungen:

“Siehe, wir haben ihn in der Nacht el-Qadr geoffenbart. Und was lehrt dich wissen, was die Nacht el-Qadr ist? Die Nacht el-Qadr ist besser als tausend Monde. Hinabsteigen die Engel und der Geist in ihr mit ihres HERRN Erlaubnis zu jeglichem Geheiß. Frieden ist sie bis zum Aufgang der Morgenröte.”

(Sure 97, Übersetzung Max Henning, Reclam 1960)

„Gewiss, WIR sandten ihn in der Nacht von Al-qadr hinab. Und was weißt du, was Al-qadr-Nacht ist? Die Al-qadr-Nacht ist besser als tausend Monate. Die Engel und der Ruhh werden in ihr mit der Zustimmung ihres HERRN wegen jeder Angelegenheit nach und nach hinabgesandt. Salam ist sie bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“

(Sure 97, a-Tafsir, Eine philologisch, islamologisch fundierte Erläuterung des Quran-Textes, Amir M. A. Zaidan, ADIB Verlag 2000)

Sure 96 Al-Alaq

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf. (1) Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. (2) Lies; denn dein Herr ist Allgütig, (3) Der mit dem Schreibrohr lehrt, (4) lehrt den Menschen, was er nicht wußte. (5) Doch nein! Der Mensch übt Gewalttätigkeit, (6) weil er sich im Reichtum sieht. (7) Wahrlich, zu deinem Herrn ist die Heimkehr. (8. Hast du den gesehen, der da verwehrt (9) (Unserem) Diener, daß er betet? (10) Hast du gesehen, ob er auf dem rechten Weg ist (11) oder zur Gerechtigkeit auffordert? (12) Hast du (den) gesehen, der ungläubig ist und sich abwendet? (13) Weiß er nicht, daß Allah (ihn) sieht? (14. Doch nein! Wenn er nicht (davon) abläßt, werden Wir ihn gewiß ergreifen bei der Stirnlocke, (15) der lügenden, sündigen Stirnlocke. (16) So möge er denn seine Mitverschworenen anrufen; (17) Wir werden die Höllenwächter herbeirufen. (18. Doch nein! Gehorche ihm nicht und wirf dich in Anbetung nieder und nahe dich (Allah). (19)

Wie ist diese Sure zu verstehen?

Die ersten fünf Verse dieser Sure sind auch die ersten offenbarten Verse. Der Gesandte Allahs verbrachte sehr viel Zeit in einer Höhle. Er meditierte und verrichtete das Gebet so wie es der Gesandte Abraham vor ihm getan hatte. Als der Botschafter Allahs Mohammed das 40. Lebensjahr erreichte, zog er sich viel öfter zum Meditieren und Beten zurück. Er verbrachte auch eine längere Zeit in der Höhle als bisher.

Nach dem unser Prophet sich für eine Weile hinlegte kam der Erzengel Gabriel zu ihm und befahl: „Lies“. Unser Prophet antwortete daraufhin, dass er nicht lesen könne. Der Engel drückte ihn so fest an sich, dass der Prophet glaubte er würde sterben. Doch der Engel ließ ihn los und befahl ihm zu lesen. Der Gesandte antwortete nochmals, dass er nicht lesen könnte. Er wurde wieder von dem Engel gedrückt beim dritten mal aber las der Engel die ersten fünf Verse vor.

Es ist ohne Zweifel, dass jeder Mensch einen Lehrer braucht. Ohne eine Lehrer wäre es dem Menschen nicht möglich seine Umwelt zu erkennen und zu umschreiben. Der erste, der dem Menschen die Gegenstände, deren Namen dem Menschen beibrachte, war Allah. Er hatte Adam die Namen der Gegenstände beigebracht. Dies ermöglichte dem Menschen Adam, ohne die perfekten Werkzeuge gehabt zu haben, wie die Tiere, die die für ihr Überlegen notwendigen Werkzeuge besaßen, auf dieser Welt zu überleben. Durch Wissen, dass er sich angeeignet hatte, konnte und kann der Mensch diese Werkzeuge herstellen. Das Schreiben hat uns die Möglichkeit gegeben, das angeeignete Wissen weiterzugeben.

Die Maßlosigkeit des Menschen manifestiert sich in dem Glauben, dass der Mensch die Welt beherrsche. Er denkt, dass er aufgrund seiner Machstellung unabhängig und unbesiegbar zu sein. Weswegen er die Existenz eines Schöpfers ablehnt, da er die Macht besitzt alles was ihm beliebt zu tun. Jeder, der dies glaubt wird bald eines besseren belehrt werden.

Abu Jahl gehörte zu jenen Menschen, die sich nicht nur weigerten den Glauben anzunehmen, sondern er gehörte auch zu jenen, die die Verbreitung des Islams mit Gewalt verhindern wollten. Er drohte dem Gesandten ihn zu töten, falls dieser weiterhin an der Kabba das Gebet verrichten sollte. In der Kaaba, im Haus Allahs, das von Abraham und seinem Sohn Ismael erbaut worden war, befanden sich viele Götzen. Wollte Jemand diese Götter um Rat bitten so hatte er eine kleine Gebühr an die Bewacher des Hauses zu bezahlen. Der Gesandte Mohammed betete jedoch keines der Götter an. Sollte sich diese Botschaft in Mekka durchsetzen, wäre wohl die wichtigste Einnahmequelle versiegen.

Allah befiehlt seinem Gesandten nicht auf Abu Jahl zu hören, sondern nur den Einzigen wahren Schöpfer zu preisen.

Der Koran gehört in diese Zeit

27. August 2011

Ja, ich bin eine „liberale“ Muslima. Warum betone ich das so sehr. Durch mein Studium des Islam, habe ich fest gestellt, dass diese Religion keine Gesetzesreligion ist, und der Koran kein Regelwerk ist, sondern eine Offenbarung.

Neu konvertiert  bekam ich viele Ratschläge und Hinweise. Viele Dinge wusste ich noch nicht und war oft sehr überrascht, denn ich hatte vorher davon nichts gehört. Immer wurde mir mit der Hölle gedroht, wenn ich das und jenes nicht machte.

Von Anfang an habe ich kein Kopftuch getragen und das mit voller Absicht. Warum? Durch lesen vieler Bücher und dem Studium, wusste ich, dass der Islam eine ebenso patriarchalische Religion war, wie das Christentum.

Der Koran, die wichtigste Quelle des Islam, diente den männlichen Theologen dazu, die Unterdrückung der Frau zu legitimieren und zu rechtfertigen. Aber wenn man sich mit dieser Offenbarung befasst, merkt man, dass der Koran die Männer und Frauen gleichberechtigt sieht. Auch der Prophet hat in seinem Leben die Frauen geachtet, geehrt, sie nie psychisch oder physisch unter Druck gestellt. Er hat sie immer um Rat gefragt und ihre Meinung war ihm immer sehr wichtig.
Aber noch heute werden Frauen eingeschüchtert und in der Diskussion um dieses Kopftuch nicht akzeptiert, es gilt immer die Meinung der Männer. Warum das so viele, sehr intelligente Frauen mitmachen, kann ich bis heute nicht verstehen.
Der Tradition geschuldet werden Frauen immer noch als zweite Klasse angesehen.

Die Tradition verhindert, dass der Islam in die heutige Zeit kommt, in etwa 50 Versen lehrt uns der Koran, dass die Beibehaltung von Bräuchen der Vorfahren Ausdruck von Vielgötterei ist.

Warum wird oft die Tradition höher gewertet, als was in Wirklichkeit im Koran steht, es kommt davon, dass viele sich nicht mit dieser Religion befassen es ist ein Ausdruck von Ungelehrtheit und Unbelesenheit ist.  Es ist der Beweis, dass man sich nicht mit der Religion auseinandersetzt und nicht seinen Verstand braucht.

Wenn man das nämlich macht, dann kommt man darauf, das der Koran in diese Zeit gehört und in dieser Zeit ist, nur zu viele Muslime sehen das nicht und wüten gegen die Menschen, die das propagieren.

Man sagt, dass ein Mensch, der die fünf Elemente des Islams nachkommt – Glaubensbekenntnis- die Gebete – Fasten – die Wallfahrt – und – Entrichten der Sakat – ein guter Muslim ist, aber was ist denn mit den Vorgaben, die der Koran in seinen 6.300 Versen vorgibt?

Pflichten im Islam, dies kommt im Koran nicht vor. In der Offenbarungsschrift ergeben sich kultische Pflichten, dazu zählen Aufrichtigkeit, Reinlichkeit, einer Arbeit nachgehen, Achtung der Menschenrechte und des Rechts allgemein, sich übler Nachrede zu enthalten, nicht betrügen, gehören diese Dinge nicht zu den „Pflichten“ eines Muslims?

Das sind Dinge, die in unsere Zeit gehören und die uns diese Schrift, die uns im 7. Jahrhundert offenbart wurde, enthält.

Auch ein Beispiel wie verheerend Traditionen sind: Noch heute werden Frauen und Männer getrennt, beim Essen, bei Feiern, aber im Koran steht etwas ganz anders:

Wollen wir doch mal gemeinsam lesen:

Surah Al-Noor

Kein Vorwurf trifft den Blinden, noch trifft ein Vorwurf den Gehbehinderten, kein Vorwurf trifft den Kranken oder euch selbst, wenn ihr in euren eigenen Häusern eßt oder den Häusern eurer Väter oder den Häusern eurer Mütter oder den Häusern eurer Brüder oder den Häusern eurer Schwestern oder den Häusern eurer Vatersbrüder oder den Häusern eurer Vatersschwestern oder den Häusern eurer Mutterbrüder oder den Häusern eurer Mutterschwestern oder in einem (Haus), dessen Schlüssel in eurer Obhut sind, oder (in dem Haus) eures Freundes. Es ist keine Sünde für euch, ob ihr nun zusammen oder getrennt eßt. Doch wenn ihr in Häuser eintretet, so begrüßt einander mit einem gesegneten, lauteren Gruß von Allah. So macht euch Allah die Gebote klar, auf daß ihr (sie) begreifen möge? (61)
„Lies“ war das erste Gebot des Korans. Und lies so interpretiere ich das heißt, lese und gebrauche deinen Verstand und das schließt alles ein. Das Gebot „Lies“ steht noch vor dem Gebot das Gebet zu verrichten.
Zuletzt noch ein Zitat aus dem Buch von: NASR HAMID ABU ZAID
Der Islam als Religion darf nicht einfach als die Umsetzung dessen angesehen werden, was im Koran steht. Ein naives Verständnis von Religion suggeriert uns, man müsse nur die richtige Interpretation des Korans herausfinden, und schon wisse man, was Islam bedeute. Aber Islam ist wie jede andere Religion auch, das Ergebnis des Interpretierens und Handelns konkreter Menschen. Was heute als islamische Religion in Erscheinung tritt, ist historisch gewachsen. Schließlich stehen heutigen Muslime nicht als erste vor der Situation, uns mit unserer heiligen Schrift zu befassen und sie auf Situationen anzuwenden, die darin nicht explizit angesprochen sind. Gläubige früherer Zeiten haben dies getan. Sie kamen dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen, auch wenn die Rede von „dem“ Islam die Historizität der Vielfalt der Religion verwischt.

Muslime werden von den Verbänden bevormundet!

27. August 2011

Muslime sehen sich bevormundet                                                                    

„Es geht um eine offene Pädagogik, in der die Erziehung zu eigener Verantwortung im Vordergrund steht.“

RELIGIONSUNTERRICHT        Liberale Verbände:
Ministerin Löhrmann setzt zu stark auf Konservative

VON ASTRID WIRTZ

Köln. Gegen die Pläne der rot-grünen Landesregierung für den islamischen Religionsunterricht an nordrhein-westfälischen Schulen regen sich bei einem Teil der Muslime jetzt Widerstand und Besorgnis. In einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft werfen der Liberal Islamische Bund (LIB) und der Verband Demokratisch-Europäischer Muslime (VDEM) der Regierung eine einseitige Bevorzugung der „traditionell-konservativen“ Islamverbände vor. Und auch an der Basis bei den bislang im Rahmen eines Schulversuchs tätigen rund 80 Islamkunde-Lehrern wächst das Unbehagen.

Stein des Anstoßes ist der achtköpfige Beirat, der über die religiösen Inhalte und die Bestellung des Lehrpersonals für den künftigen islamischen Religionsunterricht in NRW entscheiden soll. Dieser soll zum Schuljahr 2012/2013 als ordentliches Lehrfach flächendeckend eingeführt werden. In diesem Beirat sollen die vier eher traditionell-konservativen Islamverbände (Ditib, Zentralrat der Muslime, Islamrat und VIKZ) je ein Mitglied entsenden dürfen. Die anderen vier Plätze werden zwar von der Landesregierung besetzt, aber nur – und das macht die Besorgnis aus – im Einvernehmen mit den Verbänden.

Auf diese Weise werde die Dominanz der Konservativen zementiert, argumentieren die Kritiker. Das erscheint den liberalen Gruppen umso bitterer, als die Dachverbände auch nach Einschätzungen des Bundesinnenministeriums allenfalls 20 Prozent der in Deutschland lebenden Muslime vertreten.

Muslime, die „eigene praktische, theologische und philosophische Vorstellungen vertreten“, die sich von denen der Verbände unterschieden, wären von der Entwicklung des Unterrichts damit ausgeschlossen, heißt es in dem Brief der Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, die für den LIB spricht, und von Hadi Schmidt-El Khaldi vom VDEM. Man sähe sich, würden die Pläne weiter verfolgt, genötigt, Schritte einzuleiten, „um wie die Aleviten einen eigenen Religionsunterricht zu organisieren und einzufordern“.

Dabei sollte der Beirat der Politik aus einem alten Dilemma heraus helfen. Seit Jahren nämlich fehlt es an einem verbindlichen gemeinsamen Ansprechpartner unter den Muslimen. Die vier großen Islamverbände sind bisher, trotz ihres Zusammenschlusses im Koordinierungsrat der Muslime, nicht als Religionsgemeinschaft anerkannt. Lange Zeit fehlte es den staatlichen Stellen an Vertrauen, den Verbänden den Auftrag für die Gestaltung der Inhalte eines solchen Unterrichts zu überlassen. Einer der Verbände wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Andere werden vom türkischen Staat gelenkt. Grundsätzlich gibt es in allen Alt-Verbänden neben den Orthodoxen auch liberalere Vertreter, die aber nach außen eher selten als Wortführer auftreten.

Über Modellprojekte wie den Islamkunde-Unterricht, ein wertneutraler, religionskundlicher Unterricht, kam deshalb auch NRW bisher nicht hinaus. Doch gibt es ein grundgesetzlich verankertes Recht der Religionsgemeinschaften auf bekenntnisorientierten Religionsunterricht. Und weil der Staat aus Gründen der Gleichbehandlung mit den christlichen Kirchen und den anderen Religionsgemeinschaften – unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechts – keine religiösen Unterrichtsinhalte festlegen darf, braucht er Ansprechpartner. Wenn jetzt allein die konservativen Verbände Einfluss auf die Lehrpläne und die Auswahl der Lehrkräfte erhielten, würden Generationen von Jugendlichen von deren Vorstellungen geprägt, findet auch eine Islamkunde-Lehrerin aus Krefeld. „Wenn die erst mal im Sattel sitzen, ist es schwer, sie wieder loszuwerden.“ Aus Furcht vor möglichen Nachteilen will die bekennende Muslimin und Realschullehrerin ihren Namen nicht veröffentlicht sehen. Denn ob sie selbst, die kein Kopftuch trägt, den Gestellungsvertrag durch den Beirat erhielte, erscheine ihr zumindest fraglich. „Ich mache mir große Sorgen.“ Diese Leute, sagt sie mit Blick auf die Vertreter der konservativen Verbände, sähen den Koran wie ein Regelwerk und nicht wie eine Offenbarung.

Dass Verbandsvertreter künftig über eine Schulpraxis mitreden sollten, von der sie keine Ahnung hätten, empört auch den erfahrenen Pädagogen Bernd Ridwan Bauknecht. „Keiner von denen hat bisher einen Islamkunde-Unterricht besucht“, sagt er. „Die wissen nicht, was in der Schule abgeht.“ Außerdem seien neue Lehrpläne nicht nötig.  

Die Curricula der Islamkunde könnten ohne Abstriche für einen künftigen Religionsunterricht übernommen werden, findet er. „Denn Ziel einer islamischen Religionspädagogik kann nicht die Erziehung zum Glauben sein.“ Religionsunterricht müsse als Erfahrungsraum erlebt werden. So erzählen die Lehrer, die teils seit Jahren das Fach unterrichten, dass sich fast 90 Prozent der Themen im Islamkunde-Unterricht um die Frage drehe, was Sünde sei und was nicht. Das sei es, was die jungen Menschen bewege, die oft in einem Spannungsfeld zwischen Tradition, strenger Religiosität und modernem Umfeld stünden.

„Aber es geht nicht darum, was man darf und was man nicht darf“, sagt seine Kollegin aus Krefeld. 

„Es geht um eine offene Pädagogik, in der die Erziehung zu eigener Verantwortung im Vordergrund steht.“

Und deshalb erteile sie zum Beispiel auch keinen Rat, das Kopftuch zu tragen oder nicht. Das sei keine Regel und deshalb eben nicht wie bei der Anschnallpflicht im Auto. Es sei eine Frage der Interpretation. Und die müsse im Unterricht offen bleiben, wolle man die jungen Leute zu selbstständigen und toleranten Menschen erziehen. Und auch die Frage, darf ich einen Freund vor der Ehe haben, sei nicht von ihr zu beantworten. „Bei Schülern einer Klasse 11 kann Verantwortung dann auch Verhütung heißen“, sagt der Muslim Bauknecht.

Was von dieser Pädagogik bei einem von den Alt-Verbänden dominierten ordentlichen Schulfach Religion übrig bliebe, ist nun die Frage. Die notwendige Debatte über eine zeitgemäße, historisch-kritische Interpretation des Koran wird von ihnen jedenfalls nicht geführt. Dafür aber zunehmend von jungen Wissenschaftlern und Theologen an den mittlerweile vier Zentren für Islamstudien in Deutschland, wo auch die künftigen Lehrer ausgebildet werden.

Die Landesregierung nun baut darauf, dass man sich mit den Alt-Verbänden bei der Besetzung des Beirats schon einig würde, auch über die Berufung progressiver Leute. Und wo sollen so schnell all die Lehrer für einen flächendeckenden Unterricht herkommen? Bis genug Absolventen bereitstehen, wird es dauern. Imame, da hat sich Schulministerin Sylvia Löhrmann bei einer Podiumsdiskussion des „Kölner Stadt-Anzeiger“ schon festgelegt, werden jedenfalls nicht in die Bresche springen.

Das Ministerium äußerte sich am Freitag nicht zu dem Brief. Es verwies lediglich auf die Anhörung zum Thema, die für September im Landtag vorgesehen ist.

Mein Kommentar zur dem Zeitungsartikel des Kölner Stadtanzeigers:

Ich möchte nicht, das irgendein Staat sich in unsere Lehrpläne einschaltet, wir haben genügend Menschen, die nicht staatlich gelenkt sind, die durchaus in der Lage sind, den Inhalt des Religionsunterrichts zu gestalten und zu entscheiden, wer als Lehrkraft oder wer an dem Beirat teilnehmen darf.  Es darf nicht dazu kommen, dass nur die 4 Verbände das Sagen bekommen. Dass ist verheerend.

Man sieht es daran, was die „DITIB“ für Imame nach Deutschland geschickt hat. Die, die ich kennen gelernt habe, können kein deutsch, teils haben sie nur 3 Monate Vorbereitung bekommen um nun 5 Jahre hier das religiöse Leben zu gestalten. Sie haben immer noch nicht begriffen, dass das den Zusammenhalt und den Dialog nicht fördert, gut finde ich das die Landesregierung ausschließt, dass  diese Imame Religionsunterricht in den Schulen geben dürfen.

Fazit: Ich bin dagegen, dass ein Staat hier das Sagen bekommt, was Kinder hier in Deutschland gelehrt bekommen.

http://www.muslime-in-niederkassel.de

Kommentar:

Hallo an alle, ich habe nicht die Zeit, weiter eine Diskussion zu führen, dass sollten wir an anderer Stelle machen. Vielleicht eröffnet ihr einen Dialog mit dem Verantwortlichen des LiB e.V., da seid ihr sicher richtiger. Wie gesagt, mir fehlt die Zeit, und ich entschuldige mich, dass ich es vorher nicht angekündigt habe.
Wünsche Euch eine schöne Zeit.

Purzelbaum des Innenministers Hans-Peter Friedrich

4. Juni 2011

Werden wir nur noch von Wendehälsen regiert?
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich meint jetzt, der Islam gehört zur deutschen Kultur.

Man reibt sich die Augen und schüttelt den Kopf. Purzelbaum oder was steckt dahinter.

Die Aussage:

„Die Leitkultur in Deutschland ist die christlich-jüdische-abendländische Kultur. Sie ist nicht die islamische und wird es auch in Zukunft nicht sein.“
Mit diesen Äußerungen hat er Stunden nach seiner Ernennung zum Innenminister die Menschen muslimischen Glaubens ausgegrenzt und gehörig vor den Kopf gestoßen.
Er hat sich gegen die Äußerungen von Bundespräsident Christan Wulff gestellt, der in seiner Rede gesagt hat:

“Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“

Nun purzelt der Innenminister Hans-Peter Friedrich wieder um. Was hat er in der TAZ nun von sich gegeben?

„Wer „ohne Scheuklappen den interreligiösen Dialog“ suche, werde feststellen, „dass es auch unter Einbeziehung der drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam möglich ist, diesen ethischen Grundkonsens in unserem gesellschaftlichen Leben zu aktualisieren und zu entfalten“, argumentiert Friedrich. „Religiöse Werte prägen das soziale Miteinander.“ In einer „multireligiösen Gesellschaft“ könnten die unterschiedlichen Bekenntnisse „bereichernd für die Gemeinschaft insgesamt sein, wenn sie aus der Verantwortung vor Gott die Menschen zur Hinwendung zum Nächsten auffordern und sie gegen Gleichgültigkeit, Egoismus und Ignoranz sensibilisieren“.

Nun hat der Islam dieselben verbindenden Elemente und dieselben Fähigkeiten, wie die zwei anderen monotheistischen Religionen.

Das ist höchst bemerkenswert, aber ob er glaubwürdig ist, wird die Zukunft erweisen. Auf jeden Fall braucht es mehr als einen Aufsatz in der TAZ.

Elisabeth Mariam Müller

 

Detektivin in der Religion.

25. Mai 2011
von Elisabeth Mariam Müller, Montag, 27. September 2010 um 11:27

Frauen haben zu schweigen, wenn es um den Islam geht. Damit will und darf man sich nicht abfinden:

„Frauen wollen Muslima sein und sich trotzdem emanzipieren, sie möchten selber bestimmen, was sie glauben. In keiner Sure steht, dass Frauen Schleier tragen müssen, die meisten Regeln zur Unterdrückung der Frauen sind im Lauf der Jahrhunderte von den – ausschließlich männlichen – islamischen Theologen in den Koran hineingeschmuggelt worden.

Die muslimischen Frauen werden durch Fehlinterpretationen, angeblich authentischer Texte und falscher Übersetzungen unterdrückt.

„Lies“, das war die erste Aufforderung, die der Engel Gabriel unserem Propheten, Friede und Heil auf ihn, befahl. Lies, heißt: Benutze deinen Verstand und mehre dein Wissen.

Eine Kernaussage im Koran.

Was wissen muslimische Jugendliche über den Islam, fragt Lamya Kaddor in ihrem Buch: „muslimisch-weiblich-deutsch“?

Ich frage, was wissen die meisten Muslime über ihre Religion, oder anders gefragt, hinterfragen die meisten Muslime ihre Religion? Können sie unterscheiden zwischen Tradition und Religion?

Ein Mensch, der zum Islam konvertiert ist, hat es nicht leicht, sobald er sich in der muslimischen Community outet, versuchen vielerlei Gruppen, ihn einzuvernehmen.

Die Gefahr ist groß, dass man in fundamentalistischen Gruppen gerät und auf falsche Spuren gelenkt wird.

Ein Rat ist, dass man immer wieder, Aussagen überprüft. Inhalte von Hadithe überprüft, ob sie mit dem Koran übereinstimmen und dem Leben des Propheten. Je mehr man Detektiv spielt umso mehr lernt man über seine Religion.

Die Auseinandersetzung mit seiner Religion sind auch in vielen Aufsätzen zu lesen, zum Beispiel auch die Aussagen von Rabeya Müller und Luise Becker, die sich gerade mit dem Thema „Frauen im Islam“ beschäftigten. Man wird als neue Muslima mit diesem Thema immer wieder konfrontiert und viele Fragen gestellt.

Das ist nicht immer ganz einfach, aber mit einer Portion Neugier kann man eigentlich ein guter Detektiv werden, und feststellen, dass der Islam eine moderne Religion ist, davon wird man mehr und mehr überzeugt. Viele Bücher über den Islam lesen, und diese mit der notwendigen Einstellung, das tut ein Übriges.

Gerade das Thema Frauen im Islam ist spannend. Wie auch in den beiden anderen abrahamistischen Religionen ist der Koran und auch die Auslegung von Männern vorgenommen worden, die ihre patriarchalischen Grundeinstellungen nicht widerlegen wollten. Das wirkt sich bis heute aus.

In den Zeiten als unser Prophet lebte, hatten die Frauen kaum Rechte, es dominierte der Mann über die Familie und Gesellschaft. Der Prophet hat den Frauen in vielen Bereichen auf einen anderen Stand gestellt. Nach dem Tod unseres Propheten hat man aber genau das Gegenteil davon unternommen, was der Prophet gelehrt hat und die Rechte der Frauen, die der Koran und der Prophet ihnen verliehen hatte, wieder außer Kraft gesetzt.

Mit vielen Lügen, falschen Hadithen hat man die frauenfeindlichen, vorislamischen und heidnischen Gebräuche wieder zum Bestandteil der Religion gemacht. Man hat auch den Sinn von Verse des Korans entstellt, und nahm unter Kommentaren Ergänzungen und Falschinterpretationen vor.

Dies wird nicht so einfach zurück zu schrauben sein, denn was sich in Jahrhunderten in den Köpfen fest gesetzt hat, kann man nicht auf einmal weg bekommen. Dazu kommt, dass die Herren, dies auch gar nicht wollen, sie sägen doch nicht den Ast ab, auf dem sie so patriarchalisch sitzen können.

Sure 4: O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er seine Gattin, und aus den beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie (im Namen eurer) Blutsverwandtschaft. Wahrlich, Allah wacht über euch. (1)

Durch Hadithe wurde auch aus diesem Vers, eine Besserstellung des Mannes.

Zum Beispiel, das Recht auf Scheidung. Beide haben das gleiche Recht, die Ehe zu beenden, der Koran kennt nur die „Unverträglichkeit“ als Scheidung an.

Ebenso hat der Mann kein Recht eine Frau zu schlagen. Auch hier ist eine Uminterpretation vorgenommen worden, das Wort „darb“ hat im Arabischen rund 20 verschiedene Bedeutungen, interpretiert wurde es mit „schlagen“, was aber im ganzen Koran in der Form gegen die Frauen nicht zu finden ist und auch das Leben von Mohammed sagt das Gegenteil. Man kann dieses Wort auch auslegen, wenn es zum Streit kommt, „einen anderen Weg einschlagen“ oder sich einmal für eine Zeit trennen, so wie es der Prophet gemacht hat, als man Aischa der Untreue beschuldigte.

An-Nisa

Die Männer stehen den Frauen in Veran-twortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch dann gehorchen, so sucht gegen sie keine Ausrede. Wahrlich, Allah ist Erhaben und Groß. (34)

Ein weiteres Gebot ist im Koran nicht zu finden, die Geschlechtertrennung, hier handelt es sich um alte arabische Sitten und Gebräuche, Sure 24, Vers. 61 sagt etwas anderes. „… es ist keine Sünde ob ihr nun gemeinsam oder getrennt esst“

Dies gilt ebenfalls für die Stimme der Frau, die als unrein angesehen wird, dies ist ein erfundenes Gebot.

Unter Mohammeds Zeiten haben Frauen sogar das Amt einer Vorbeterin ausgeübt, nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Ebenfalls die Gebetswaschung wurde gemeinsam verrichtet, sogar aus derselben Schüssel.

Was besonders menschenverachtend und abscheulich ist, und wird mit keinem Koranvers zu untermauet, ist dass man der Frau die Hand verweigert.

Auch der Frau zu verweigern, am öffentlichen Leben teilzunehmen ist mit nichts begründet, Aischa, die Frau von Mohammed hat am öffentlichen Leben teilgenommen, sie trat ins Militär ein und leistete Dienst als militärische Befehlshaberin.

Ebenso die Verhüllung, sind archaische Sitten und Gebräuche. Hier ist die Auslegung des Islams in einem Widerspruch, zum Einen gebietet er den Frauen, sich zu verhüllen und zum Anderen dürfen unfreie Frauen und Sklavinnen sich nicht verhüllen. – Im Koran steht aber, dass alle

Menschen gleich sind – Der Islam hat nie ein Kastensystem unterstützt. Die Kopfbedeckung ist ein Zeichen für den sozialen Status und nichts was Religion befiehlt. Das Verhüllungsgebot bezieht sich nicht auf das Haupt, sondern die Verhüllung der Brust. Beabsichtigt ist, dass die arabischen Frauen, die zur damaligen Zeit bis heute, sehr viel Goldschmuck trugen, ihren Schmuck bedecken sollten, das Wort „Zinat“ (Schmuck) ist dann einfach als Aura umgedichtet worden, und hat bis heute Auswirkungen.

Al-Noor

Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen – bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget. (31).

Frauen haben in früheren Zeiten gelehrt, waren klug und weise, und haben auch Männern Unterricht erteilt.

Man kann nur die Menschen, die heute alle lesen und schreiben können auffordern, wie Allah es uns im Koran gelehrt hat:

„Lies“,Allah sagt: „Sprich: Herr, mehre mein Wissen.“ (Ta-Ha, 114);

„Nur diejenigen, die Wissen haben, werden es begreifen“ (Al-Ankabût, 43) und

„Und sie sagen, ‘Hätten wir nur zugehört und unseren Verstand gebraucht, so wären wir nicht unter den Leuten des Feuerbrandes’.“ (Al-Mulk, 10)

„Wissen fügt dem Edlen Ehre hinzu und erhebt den Sklaven, bis er die Ebene von Königen erreicht.“

Lies! Ist die erste Botschaft in Koran. Wissen erweitern ein Befehl im Koran

Der Befehl, nach Wissen zu streben, ist ebenso an die Frauen gerichtet.

Der Verstand ist nach dem Koran der größte Prophet

25. Mai 2011
von Elisabeth Mariam Müller, Samstag, 20. November 2010 um 17:43
  • Der islamische Religionsphilosoph Yasar Nuri Öztürk

Die islamischen Quellentexte zeitgemäß zu lesen und auszulegen ist in vielen islamischen Ländern keineswegs selbstverständlich. Den sich immer höher auftürmenden sozialen und politischen Verwerfungen glauben konservative muslimische Geistliche allzu oft mit Rezepten begegnen zu können, die ihren Ursprung häufig im Mittelalter haben. Doch selbst wenn Korandeutungen vor 400, 800 oder 1.200 Jahren sinnvoll waren, müssen sie das nicht notwendigerweise auch im 21. Jahrhundert sein. Diese Auffassung vertritt der islamische Religionsphilosoph Yaşar Nuri Öztürk.

„Der Koran drängt dazu, den Verstand zu gebrauchen“

Der Verstand spielt im Leben des Yaşar Nuri Öztürk eine ganz besondere Rolle. Denn der Verstand ist seiner Meinung nach das wichtigste Instrument für eine zeitgemäße Auslegung der islamischen Quellen. „Der Verstand“, sagt er beschwörend, „ist nach dem Koran der größte Prophet.“ Im Koran sei das Dogma auf ein Minimum beschränkt. Stattdessen dränge der Koran geradezu dahin, den Verstand zu gebrauchen. Den Verstand zu gebrauchen bedeute, jeden Tag aufs Neue entsprechend den Verhältnissen der Gegenwart Interpretationen der religiösen Quellen vorzunehmen.

Der Verstand dürfe nicht allein dafür benutzt werden, bestehende Glaubenswahrheiten rechtfertigen zu wollen. Vielmehr müsse der Verstand kritisch, frei und unabhängig die religiösen Glaubensgrundlagen hinterfragen und mit den Erfordernissen der modernen Gegenwart in Einklang bringen. Verstand ist dabei für Yaşar Nuri Öztürk weit mehr als nur der Entstehungsort intellektueller Leistungen.

Öztürk: „Der Koran benutzt (…) radikale Aussagen. Er sagt: ‚Wer seinen Verstand nicht benutzt, auf den wird Schlechtes niedergehen.‘ Das soll bedeuten: „Wer seinen Verstand nicht gebraucht, dessen Leben verwandelt sich in Chaos.“

Der Koran, stellt der Bestsellerautor tadelnd fest, werde in der Türkei nicht wirklich gelesen und studiert. Er sei zu einer „Friedhoflektüre“ degradiert worden. Man erzähle der Bevölkerung, dass sie durch bloßes Nachsprechen der arabischen Wörter Segen erhielten. Dies sei Quälerei, die mit Religion nichts zu tun habe. Öztürks türkische Koranübersetzung ist mehr als 120-mal verlegt worden und gehört zu den erfolgreichsten Büchern der modernen Türkei.

Handabhacken als Strafe für Stehlen nicht mehr zeitgemäß

Der Weg zu einem mit der Moderne kompatiblen Islam ist nach Öztürks Überzeugung nur über ein zeitgemäßes, historisch-kritisches Koranverständnis möglich. Er gibt ein Beispiel: Diebstahl sei ein Vergehen, stehe im Koran. Der Koran stelle, seinem Verständnis zufolge, keine Forderung auf, wonach dem Dieb die Hand abzuhacken sei. Das entspreche der Vorgehensweise der damaligen arabischen Gesellschaft.

„Aber die gesellschaftlichen Bedingungen der Zeit, in der die Menschen jeweils leben, müssen berücksichtigt werden. Deshalb legt jede Gesellschaft selbst fest, wie sie solche Vergehen ahndet. Der Koran stellt folgendes Prinzip auf: Wenn sich die Zeiten ändern, ändern sich auch die Regeln und Gebote.“

Daraus folgert der Islamprofessor: Die im Koran erwähnten so genannten Hadd-Strafen wie Steinigen und Handabhacken mögen im Arabien des 7. Jahrhunderts angemessen, da üblich gewesen sein. Im 21. Jahrhundert könnten sie aber mit Blick auf internationale wie nationale Werte- und Rechtsnormen so nicht mehr angewandt werden.

Der Westen als Auftraggeber von 9/11?

So sehr Öztürk westliche Wissenschaft, Philosophie und Fortschritt schätzt, so sehr geißelt er westliche Politik. Der Mann der Analyse und des rationalen Denkens stellt eine überraschende Behauptung auf und reiht sich ein in die lange Kette orientalischer Verschwörungstheoretiker: Die Ausführenden der Terroranschläge vom 11. September seien zwar Muslime, der Auftraggeber aber sei der Westen gewesen.

Der Westen so wird im Nahen Osten bereits am Tag der Anschläge vermutet, spiele ein schmutziges Spiel, um den Islam zu diskreditieren und mit Krieg und Sanktionen zu überziehen. Yaşar Nuri Öztürk wartet mit einer türkischen Variante auf: „Der Prophet Mohammed war einer der größten Antiimperialisten. Auf die gleiche Weise war der Republikgründer Atatürk ein Antiimperialist. Heute will der Westen diesen Antiimperialismus-Charakter des Islams mit dem „Terrorismus-Spiel“ zerschmettern“. Yaşar Nuri Öztürk sieht aus, als sei er fest entschlossen, das eben Gesagte auch zu glauben.

Autor: Reinhard Baumgarten, SWR, Redaktion: Religion, Kirche und Gesellschaft

Quelle: „Gesichter des Islam“, © 2011 Konrad Theiss Verlag

Mit 29 Jahren promoviert Öztürk in islamischer Philosophie. Er lehrt ein Jahr lang am Unification Theological Seminary im US-amerikanischen Barrytown. Dann wird er an die Universität Istanbul berufen. Yaşar Nuri Öztürk ist ein erfolgreicher Autor. Rund 30 Bücher hat er bislang veröffentlicht.

Der 59-Jährige bewohnt im Istanbuler Stadtteil Çengelköy in Halbhöhenlage ein komfortables Haus mit atemberaubendem Blick auf den Bosporus. Bereits zur Zeit der Osmanen residierten noble Familien in dem Örtchen, das übersetzt etwa „Hakendorf“ bedeutet. Tatsächlich schlägt der Bosporus hier einen leichten Haken nach Norden. Von seinem mit arabischen, türkischen und englischen Büchern reich bestückten Arbeitszimmer sieht Yaşar Nuri Öztürk durch ein vier Meter breites Panoramafenster die in den 70er Jahren erbaute, 1.500 Meter lange erste Brücke über den Bosporus.

Prof. Yaşar Nuri Öztürk

Warum sollte der Islam denn nicht zu Deutschland gehören.

25. Mai 2011
von Elisabeth Mariam Müller, Sonntag, 1. Mai 2011 um 10:03

Es wohnen 4,5 Millionen Menschen in Deutschland, deren Glauben ist Islam.

Zeichen der drei monetheistischen Religion

Bild: dpa

Diese Zahl alleine besagt, dass der Islam zu Deutschland gehört. Er ist eine der wichtigsten monotheistischen Religionen und Dummheit und Unwissenheit ist, zu sagen, der Islam gehört nicht zu Deutschland.

Diesen Menschen müsste man einfach mal Unterricht erteilen. Juden, Christen und Muslime haben mehr Gemeinsamkeiten, als Trennendes. Würde man mehr die Gemeinsamkeiten, auch die negativen Gemeinsamkeiten, miteinander austauschen, könnte es zu solchen Aussagen gar nicht kommen.

Das Wichtigste ist, wir beten alle den gleichen Gott an. Ob er nun Gott genannt wird, oder Allah. Er hat uns alle erschaffen, er hat uns diese Welt geschenkt.

Und ob wir nun in einer Synagoge, oder in einer Kirche, oder in einer Moschee uns versammeln und den Gottesdienst halten, ist einfach gleich. Auch die meisten Gebete können wir gemeinsam sprechen. Die religiösen Spiritualitäten sind in ihrer Struktur gleich.

Vielfach trennen uns Traditionen, die sich in laufe der Jahrhunderte in den einzelnen Religionen entwickelt haben. Aber auch im jüdischen und christlichen Leben haben sich Traditionen entwickelt, die in den Ländern so, und in anderen Ländern so gelebt werden.

Man darf aber nicht Traditionen, die schönen Traditionen und auch die Traditionen, die in unserer Gesellschaft abgelehnt werden, mit der Religion vermischen.

Das gilt sowohl für die Muslime, die sich mehr mit ihrer Religion auseinander setzen müssten, um zu erkennen was die Religion ist, und was Traditionen, wie auch für die hiesige Gesellschaft.

Dies kann man aber nur erreichen, wenn man von einander lernt, lernt was für die diese Gesellschaft heißt, christliche Werte zu leben und die christlichen Traditionen zu sehen und verstehen, oder auch lernt, was sind die Werte der Muslime. Aber da ist oft die Überraschung groß, wie viel Gemeinsamkeiten auch in den Traditionen zu finden sind.

Deswegen sage ich: JA,SELBSTVERSTÄNDLICH GEHÖRT DER ISLAM ZU DEUTSCHLAND, wie die Menschen, die aus allen Ländern der Welt zu uns gekommen sind.

http://www.remid.de/remid_info_zahlen.htm

Eine Webseite, die sehr interessant ist, man kann hier sehen wie viel Gruppierungen alleine bei den Christen bestehen.