Auch hierzulande wird dieses Zerrbild in muslimischen Parallelgesellschaften seit Jahren gepflegt. Die deutschen Behörden haben es aus Naivität und Desinteresse lange ignoriert; die Politik hat das Problem sogar verschärft:
Einerseits ließen die Bundesregierungen von Adenauer bis Merkel Millionen Muslime einreisen und hier sesshaft werden – andererseits verwehrten sie ihnen volle Teilhabe, duldeten sie nur als Gastarbeiter oder Flüchtlinge, als Bürger zweiter Klasse, grenzten sie aus.
Eine schizophrene Politik, in deren Folge in vielen Großstädten Parallelgesellschaften entstanden – von Berlin bis Bremen, von Köln bis Frankfurt. Erdoğan, Assad und die Mullahs aus Teheran durften derweil ungestört ihre Propaganda in deutschen Moscheen und Vereinen, in türkischen, arabischen und iranischen Exilmedien verbreiten. So hat der deutsche Staat sich den muslimischen Antisemitismus nicht nur selbst ins Land geholt. Er hat ihn auch genährt.
Zur Lebenslüge deutscher Politiker gehört es, dieses offensichtliche Versagen kleinzureden und suchen bei den Migranten die Schuld.
Selbst Menschen, die versucht haben, dem entgegenzutreten und Gemeinsamkeiten zu erklären, wurden diskriminiert, das ist mir gesagt worden „Mit so einer, die sich bei den Türken engagiert, schadet unsere Gruppe. „Ich habe versucht, die Gemeinsamkeiten zwischen Muslime und Christen aufzuzeigen, und unsere Kultur mit ihnen zu teilen.“ Es wurde mit Mobbing kaputt gemacht.
Und jetzt sehen wir die Folgen, die Nazis werden immer mehr, und unsere Politiker stecken den Kopf in den Sand, und geben wieder den Menschen die Schuld, die vor Krieg, vor Radikalen fliehen. Warnungen wurden in den Wind geschrieben und hat den radikalen Gruppierungen Tür und Tor geöffnet.
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