TAUHID-Der Glaube an den einzigen Gott

TAUHID-Der Glaube an den einzigen Gott
LA ILAHA ILLA LLAH WA-(A)SCHHADU ANNA MUHAMMADAN RASUL ALLAH.
Das Glaubenszeugnis im Islam heißt auf Deutsch.
„Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Gott selbst gibt und ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Gottes ist.“

Als theologischer Terminus bedeutet Glaube die auf Beweise gestützte Anerkennung der Existenz und Einheit Gottes (Tauhid), Seines Propheten und zugleich der Authentizität der auf Letzteren herabgesandten Botschafter Gottes

Der Glaube an die göttliche Bestimmung gehört zu den Grundpfeilern der Religion, dies findet sich jedoch nicht im Koran, sondern nur in den Hadithen (s. Muslim) Wer diese Prinzipien anerkennt, wird als gläubig bezeichnet.

Wenn im Koran Glaube erwähnt wird, dann bezeichnet er den Glauben an GOTT, die Propheten, die Offenbarungsbücher, die Engel und den jüngsten Tag.

Sure Al-E-Imran 3 – 18
Bezeugt hat Allah, dass kein Gott da ist außer Ihm Selbst; und die Engel und die Wissenden (bezeugen es); Er sorgt für die Gerechtigkeit. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.

Sure Al-Baqara 2 – 177
Wahre Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr eure Gesichter nach Osten oder Westen wendet – sondern wahrhaft fromm ist Wer an Gott glaubt und den letzten Tag und die Engel und Offenbarung und die Propheten und sein Vermögen ausgibt – wie sehr er selbst auch wertschätzen mag – für seinen nahen Verwandten und die Waisen und Bedürftigen und den Reisenden und die Bettler und für das Befreien von Menschen aus der Knechtschaft und beständig das Gebet verrichtet und die reinigenden Abgaben entrichtet; und (wahrhaft fromm sind) diejenigen die ihre Versprechen halten, wann immer sie etwas versprechen, und geduldig im Missgeschick sind und in Härte und in Zeiten der Gefahr: es sind sie, sie, die als wahrhaftig erwiesen haben und das sind sie, sie, die sich Gottes bewusst sind.

Sure 2 – 285
Der Gesandte und die Gläubigen mit ihm glauben an das, was ihm von droben erteilt worden ist von seinem Erhalter: sie alle glauben an Gott und seine Engel und seine Offenbarungen und Seine Gesandten, ohne einen Unterschied zwischen irgendeinem Seiner Gesandten zu machen, und sie sagen: Wir haben gehört, und wir geben acht. Gewähre uns deine Vergebung, o unser Erhalter, denn bei dir ist aller Reisen Ende!

In vielen Koranversen wird betont, dass Glaube ein Vorgang sei, der sich im Herzen ereignet und dort spürbar sei.

Suren 5-41, 6-125,16-106, 49-14, 58-22

Das Herz, in dem sich Glaube verwirklicht und spürbar ist, ist das Zentrum aller Vorgänge wie Erkenntnis oder Argumentation. Folglich gib es zwischen Herz, Glaube und Vernunft eine intensive Beziehung.

Suren 7-179, 22-46, 47-24, 50-37.

Der Islam bevorzugt einen Glauben, der auf Vernunft und kritischem Denken basiert ist; ein unkritischer Glaube ist unerwünscht. Verschiedene Glaubensströmungen im Islam, die zwischen dem Glauben und dem Wissen eine notwendige Beziehung voraussetzen, haben den Glauben als Wissen; den Unglauben hingegen als mangelnde Gotteserkenntnis definiert.
Zwischen Glauben und Islam gibt es ebenfalls eine enge Beziehung. Auch wenn die Termini vom Wortlaut her unterschiedlich sind, sind sie in letzter Konsequenz doch nahezu identisch. Islam ist die äußere Erscheinung des Glaubens. Infolgedessen besteht wiederum eine enge Beziehung zwischen Glauben und Handeln: Der Glaube ist ein Akt des Herzens und die Früchte des Glaubens sind die guten Taten im Interesse der Menschheit:
Der Ausdruck kommt im Koran sehr oft vor.

Suren 2-25, 82,277, 3-57, 4-57, 122, 173, 5-9, 93

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