
Archive for the ‘Uncategorized’ Category
Gebetszeiten Juni 2025
31. Mai 2025Was ist der Ursprung des Ramadans
21. Februar 2025
Warum fasten die Musliminnen und Muslime
Rabeya Müller (Imamin und Islamwissenschaftlerin):
Der Ramadan ist der Monat, an dem an die ersten Offenbarungen des Korans erinnert wird.
Das Fasten ist eine Sache, die im Koran klar vorgeschrieben ist und es wird auch immer wieder daran erinnert, dass auch andere Religionsgemeinschaften vorher schon gefastet haben.
Das heißt, das Fasten öffnet eine Tür für das soziale und rücksichtsvolle, gemeinschaftliche Leben.
Es ist auch immer ein bisschen ein Neuanfang für Leib und Seele, eine Möglichkeit der Rückbesinnung.
Man kann sich auch klarmachen, dass der Wohlstand, in dem wir leben, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist.
DOMRADIO.DE:
Der Ramadan ist recht streng. Einen Monat nicht essen und trinken, richtig?
Rabeya Müller:
Richtig. Man soll auch nicht rauchen und soll versuchen, sich mit entsprechenden Verbalattacken zurückzuhalten, um einfach wieder eine Einstimmung auf ein friedliches Zusammenleben einzuüben.
DOMRADIO.DE:
Wie streng wird das denn genommen? Wenn ich jetzt eine schwere Arbeit habe und von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht trinken darf – vor allem kein Wasser – dann ist das schon recht schwierig, oder?
Rabeya Müller:
Ja, das ist relativ schwierig. Das zu bestreiten, wäre unsinnig.
Es ist aber so, dass das immer noch relativ rege praktiziert wird.
Allerdings kennen der Koran und der Islam auch Möglichkeiten der Ausnahme. Dazu gehören Menschen, die krank sind, Schwangere, jemand mit einer sehr schwierigen Arbeit und auch gebrechliche Menschen können einen Dispens haben.
Man kann das Fasten in Zeiten nachholen, in denen es nicht so lange dauert oder man kann auch eine Ersatzleistung bringen. Das wird aber meistens nicht so gern in Anspruch genommen.
DOMRADIO.DE:
Welche Fragen bekommen Sie als Imamin gestellt, wenn es um den Ramadan geht?
Rabeya Müller:
Grundsätzlich ist immer die Frage, ob das nicht ungesund sei, wenn man den ganzen Tag nicht trinkt.
Das ist in der Tat ein ziemlicher Flüssigkeitsverlust, den man natürlich auch wieder aufholen kann. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass ich eine Ersatzleistung erbringen kann, wenn ich dazu nicht in der Lage bin.
Ich empfehle das auch immer vielen Leuten, die sich unglaublich schwertun, wenn der Ramadan in so eine heiße oder lange Zeit fällt. Auf der anderen Seite gibt es so viele Leute, die tatsächlich den ganzen Tag nichts zu trinken bekommen und wir dürfen nicht vergessen, wir können abends wieder trinken. Bei uns kommt das Wasser aus der Leitung. Das ist immer noch super.
DOMRADIO.DE:
Sie waren früher einmal Katholikin. Heute sind sie Imamin. Hat das Fasten im Christentum und im Islam eine ähnliche Bedeutung?
Rabeya Müller:
Es hat natürlich ähnliche Aspekte, hinsichtlich der Erinnerung und der Rückbesinnung an die Menschen, denen es nicht so gut geht. Aber man darf nicht vergessen, dass für die Musliminnen und Muslime der Ramadan auch die Erinnerung an die erste Offenbarung des Korans ist. Das macht schon einen Unterschied
© Prabhat Kumar Verma ( dpa )
Jesus in der Theosophie Ibn Arabis
31. Juli 2024
In den hochfliegenden
theosophischen Spekulationen
Muhyiddin Ibn Arabis nimmt
Jesus einen besonderen Platz ein.
Jesus spielt eine außerordentlich wichtige Rolle in diesem komplizierten System, wie sich aus den Ibn Arabi in jüngster Zeit gewidmeten Studien erschließen lässt. Seine Biografie von Claude Addas, La quête du soufre rouge, (»Die Suche nach dem roten Schwefel«; der wichtigsten Ingredienz in der Alchimie), kommt immer wieder auf Jesu Rolle für den großen mystischen Denker zurück, und es wäre zu wünschen, dass Claude Addas oder ihr Vater, Michel Chodkiewicz, einmal ein zusammenfassendes Werk über die Rolle Jesu und Marias verfassen würden, einem Thema, das in ihren Werken immer wieder anklingt. Hier können nur einige wichtige Punkte hervorgehoben werden. Dabei ist das Kapitel über Jesus in den Fusus al-Hikam besonders lesenswert, obgleich es von zahlreichen theoretischen Bemerkungen durchdrungen ist. Im Folgenden sind die zentralen Sätze übersetzt:Vom Wasser Marias oder Gabriels Hauch, in Gestalt eines Menschen, geschaffen aus Ton, so formte der Geist sich im Wesen, gereinigt von aller Natur, die genannt wird sidschin (Gefängnis). Deswegen währte sein Bleiben so lange auf Erden, wohl tausend Jahre und mehr. Ein Geist von Gott und von anderen nicht, so belebte er Tote, schuf Vögel aus Ton, bis dass er verbunden ganz mit seinem Herrn und wirkte durch Ihn in der Tiefe, der Höhe. Gott reinigte ihn im Leibe und klärt’ ihn im Geist und macht’ ihn gleich Sich im Erschaffen.
Und Jesus zeigte sich und
belebte die Toten, weil er
Göttlicher Geist war, denn das
Beleben gehört Gott und der
Hauch Jesus, so wie einst der
Hauch Gabriel gehört hatte und
das Wort Gott.
So beginnt das Kapitel über Jesus, und der wichtigste Punkt, auf den Ibn Arabi immer wieder zurückkommt, ist die Tatsache, dass Jesus durch das in ihn gelegte Wort Gottes, den Geist Gottes, seine Wunder vollbrachte – wie ja auch im Koran immer wieder darauf hingewiesen wird, dass er Kranke heilte und Tote belebte »mit Erlaubnis Gottes«. Als sich der getreue Geist, das ist Gabriel, Maria als »wohlgestalteter Mensch« darstellte [vergleiche Sure 19:17], bildete sie sich ein, er sei ein Mann, der mit ihr schlafen wollte. Da bat sie Gott um Schutz vor ihm, ganz und gar, damit Gott sie von ihm befreie, weil sie wusste, dass solches nicht erlaubt ist. So erfuhr sie völlige Gegenwart mit Gott, und das ist der »unsichtbare Geist«. Hätte dieser in dem Augenblick in sie gehaucht, als sie in diesem Zustand war, dann wäre Jesus so erschienen, dass ihn keiner hätte ertragen können wegen seiner harten Natur, [die sich aus dem] Zustand seiner Mutter [erklärt]. Aber als er zu ihr sagte: »Ich bin nur ein Gesandter deines Herrn«, ich kam, »um dir einen reinen Knaben zu schenken« [Sure 19:19], da entspannte sie sich von diesem Zusammengepresstsein und ihre Brust weitete sich. In diesem Augenblick hauchte er ihr Jesus ein. Gabriel übertrug Gottes Wort an Maria, so wie der Prophet das Wort Gottes an seine Gemeinde überträgt. Das ist Seine Rede »und Sein Wort, Er legte es in Maria, und Geist von Sich« [4:171]. Da erwuchs Lust in Maria, und der Leib Jesu wurde aus dem wirklichen Wasser Marias und dem hypothetischen Wasser Gabriels geschaffen […] und er erschien in menschlicher Gestalt seiner Mutter wegen und weil Gabriel sich in menschlicher Gestalt manifestiert hatte, und diese Schöpfung in menschlicher Art geschah nach gewohnter Anordnung. […] Und Jesus zeigte sich und belebte die Toten, weil er Göttlicher Geist war, denn das Beleben gehört Gott und der Hauch Jesus, so wie einst der Hauch Gabriel gehört hatte und das Wort Gott. Dass Jesus die Toten erweckte, war ein wirkliches Beleben, insofern es sich durch seinen Atem zeigte, so wie er aus der Form seiner Mutter erschien. Doch war das Beleben auch hypothetisch, da es ihm zuzukommen [schien], in Wirklichkeit aber nur von Gott kam. […] Jesus ging in Demut so weit, dass seiner Gemeinde befohlen wurde: »Zahlet die Sondersteuer vollkommen, euch erniedrigend« [Sure 9:29], und jemand, dem man auf eine Wange schlägt, soll auch die andere Wange hinhalten und nicht zurückschlagen oder Vergeltung suchen. Das kommt zu ihm von Seiten seiner Mutter, denn die Frau ist niedrig, und sie ist demütig, weil sie dem Mann virtuell und gefühlsmäßig untersteht. […] Aber die Kraft zur Belebung und Lossprechung (ibra), kommt daher, dass Gabriel in Gestalt eines Mannes in sie hauchte. Und Jesus belebte menschliche Tote. Wäre Gabriel nicht in menschlicher Gestalt gekommen, sondern in einer anderen Gestalt aus den Elementarwesen – Tieren, Pflanzen oder Mineralien –, dann hätte Jesus nur das auferwecken können, was sich in solcher Gestalt zeigte. Und wäre Gabriel in seiner lichtvollen Gestalt außerhalb von Elementen und Substanzen erschienen und nicht aus seiner [himmlischen] Natur herausgegangen, dann hätte Jesus die Toten nur in dieser lichtvollen natürlichen Form beleben können, aber nicht in der aus Elementen bestehenden Form in menschlicher Gestalt [, die er von] seiner Mutter [erhalten hatte]. Und manches Mal hatte man gesagt, wenn er die Toten belebte: »Er und nicht er«. [Das heißt, er tut es scheinbar, aber in Wirklichkeit tut Gott es, sodass der eigentlich Handelnde verborgen bleibt.]Ibn Arabi empfand, dass Jesus
sein erster geistiger Meister
»unendlich liebevoll« zu ihm
war und ihn »nicht einen
Augenblick vernachlässigte«,
und er fühlte deutlich, dass er
unter dem Schutz von Jesus,
Maria und Mohammed stand
. Das Kapitel führt die Rolle Jesu noch theoretisch weiter aus; doch für den gelehrten Autor war Jesus noch mehr, als man aus seinen Worten in den Fusus al-Hikam erkennt: Jesus war sein erster wirklicher geistiger Lehrer, und er schreibt: »Ich wandte mich um [das heißt, ich brach in Reue mit meinem bisherigen Leben] durch und in seiner Hand (‘ala yadihi)«, das heißt, Jesus war der eigentliche geistige Meister, dem er den Treueid in die Hand schwur, und so in den Weg des Glaubens initiiert wurde. Der junge Sucher erzählt dann: Er betete für mich, dass ich in der Religion in dieser und der nächsten Welt beständig bliebe, und er nannte mich seinen geliebten Freund; und er befahl mir, Askese und Isolation zu üben. Ibn Arabi empfand, dass dieser sein erster geistiger Meister »unendlich liebevoll« zu ihm war und ihn »nicht einen Augenblick vernachlässigte«, und er fühlte deutlich, dass er unter dem Schutz von Jesus, Maria und Mohammed stand. Wundersame Dinge geschahen ihm nach seinem eigenen Zeugnis dank dem geistigen Einfluss Jesu; er erreichte sogleich den mystischen Standplatz von Qadib al-Ban, einem legendären Gottesfreund, der die verschiedensten Gestalten annehmen konnte.In Mekka erfuhr Ibn Arabi auch,
dass Jesus die vollkommenste
Manifestation der
»Mohammed-Heiligkeit« ist.
Aber nicht nur die direkte Verbindung mit Jesus prägte Ibn Arabi. Einer der einflussreichsten geistigen Führer, der in Ibn Arabis Entwicklung eine wichtige Rolle spielte, war der illiterate al-‘Uryabi – auch bei ihm erkannte der junge Sucher, dass er »zu Füßen Jesu« lebte. Und noch mehr! Bei der Pilgerfahrt nach Mekka wurde ihm klar, dass ar-rukn al-yamani, die südöstliche Ecke der Kaaba, geistig dem gehört, der »am Herzen Jesu« ist – und wer die zentrale Rolle der rukn al-yamani in der islamischen Tradition kennt, versteht, was diese Zuschreibung bedeutet. In Mekka erfuhr Ibn Arabi auch, dass Jesus die vollkommenste Manifestation der »Mohammed-Heiligkeit« ist – jeder Prophet nimmt ja an einem bestimmten Aspekt des abschließenden Propheten Mohammed teil –, und wenn Mohammed nach dem Koran das »Siegel des Prophetentums« ist, dann erscheint Jesus (und abgeleitet davon also auch sein enger Freund Ibn Arabi) als »Siegel der Gottesfreundschaft«. Besonders aufschlussreich ist in dieser Verbindung eine Vision Ibn Arabis, der in der ‘alam al-mithal, der mundus imaginalis, den Propheten Mohammed erblickte. Rechts von ihm stand sein erster Nachfolger, Abu Bakr, links von ihm sein zweiter Nachfolger, der gestrenge ‘Omar; auch der dritte und der vierte Kalif, ‘Uthman ibn ‘Affan und ‘Ali ibn Abi Talib, waren anwesend. Aber das »Siegel« (der Heiligkeit), Jesus, saß mit gekreuzten Beinen vor ihm und sprach über die Geschichte der Frauen. Der Prophet, so sah es Ibn Arabi, erblickte ihn (Ibn Arabi) hinter dem »Siegel« (Jesus), »weil sein und mein Status so ähnlich sind«, und er sagte: »Dieser Mann ist dir gleich, und er ist dein Sohn und dein Freund.« Solche nicht gerade bescheidenen Visionen scheinen typisch für Ibn Arabi mit seinen allumfassenden geistigen Ansprüchen, wenngleich sie einem nüchternen Leser – sei er Muslim oder Christ – doch nicht ganz akzeptabel erscheinen.Gott wird durch Jesus die
»größere Gottesfreundschaft«
besiegeln: »Er ist Gottes Geist
und Gottes Wort, und die Worte
der wahren Wirklichkeit werden
niemals erschöpft.«
Für Ibn Arabi ist Jesus ein »echter Mohammedaner«; deswegen wird er am Ende der Zeiten wiederkehren und, wie bereits bemerkt, die Menschen nach der Tradition Mohammeds richten. Gott wird durch ihn die »größere Gottesfreundschaft« besiegeln: »Er ist Gottes Geist und Gottes Wort, und die Worte der wahren Wirklichkeit werden niemals erschöpft.« So erscheint Jesus in dem Gedankengebäude des großen mittelalterlichen Denkers in der Tat als das, was das Johannesevangelium aussagt: Er ist der Logos, ist wesenhaft Wort und Odem Gottes und damit der reine Geist. Merkwürdigerweise traf Ibn Arabi bei seinem Himmelsaufstieg Jesus wie auch Johannes den Täufer im zweiten Himmel, nicht, wie in anderen Traditionen, im vierten (wo er Idris, ebenfalls lebendig in den Himmel aufgenommen, lokalisiert). Jesus erzählt dabei dem Besucher, dass seine Fähigkeit, Tote zu beleben, aus seiner geistigen Natur käme, die er von Gabriel erhalten hatte, als dieser seiner Mutter Maria erschien; diese Gedanken sind dann in dem schon zitierten Kapitel der Fusus al-Hikam theoretisch weiter ausgebaut. © Kösel-Verlag, München / Random House Bücher zum Thema Annemarie Schimmel: Jesus und Maria in der islamischen MystikWarum bin ich Mitglied im LIB e.V.
23. Juli 2024
Warum ich beim LIB Mitglied bin
Wie jede Religion bezieht auch der Islam seine Stärke aus der Spannung der Gläubigen
zwischen der Gemeinschaft und dem individuellen Glauben.
Für mich steht der individuelle Glaube an erster Stelle, ich bin eine überzeugte Muslimin.
Was jedoch die Gemeinschaft der Gläubigen angeht, kam und kommt keiner der vier
etablierten Verbände (DITIB, VIKZ, ZDM und Islamrat) meiner Vorstellung von einem
pluralen Verständnis des Islam entgegen. Ich empfinde sie alle als dogmatisch, ethnisch geprägt und vor allem zu nah am politischen Islam.
Inhalte und Logistik tragen die Handschrift der Türkei und bestimmter arabischer Staaten und haben weder mit meinem Verständnis von Islam noch mit meinem Alltag irgendetwas zu tun.
Erst mit der Gründung des LIB kam frischer Wind auf. Hier wurde ein Verein gegründet, der nicht nur in Deutschland zu Hause ist, sondern mir auch durch sein progressives Verständnis eine Glaubensheimat werden konnte. Endlich war es mir möglich, Teil einer muslimischen Gemeinde zu sein. Heute bin ich sehr froh, dass wir aus dem LIB heraus die Muslimische Gemeinde Rheinland (MGR) gegründet haben.
So jung der LIB im Vergleich zu den anderen Verbänden ist, er bildet die Pluralität am sichtbarsten des Islam ab. Auch eine „Exotin“ wie ich kann dabei sein, denn „mit – machen“ bedeutet für den LIB nicht automatisch „mit-laufen“. Ich bezeichne mich als „Exotin“, weil ich eine Zweiflerin am Althergebrachten bin. Ich wehre mich dagegen, Glaubensgrundsätze und deren Deutungen nicht zu hinterfragen. Wir müssen Vieles in Frage stellen, was uns jahrhundertelang gepredigt worden ist.
Der Islam ist reformierbar, wie jede Religion. Das lehrt uns die Geschichte. Wer sich die Historie anschaut, wird schnell feststellen, dass es im Islam immer Reformer gegeben hat. Auch wenn sie sich nicht jetzt nicht durchzusetzen vermögen, sie haben dem Islam einen größeren Dienst erwiesen als diejenigen, die meinen, die Zeit anhalten zu müssen.
Heute ist eine zeitgemäße Auslegung von Koran und Sunna wichtiger denn je. Sie wird
viele Gläubige aus dem Konflikt herausholen, sich vermeintlich zwischen Moderne und
Islam entscheiden zu müssen. Sie wird denjenigen, die den Islam als eine gewalttätige Religion auslegen, Einhalt gebieten.
Und last but not least wird sie dadurch den Fortbestand des Islam in den nächsten Jahrhunderten sichern.
In Sure 2:185 heißt es,dass Gott es dem Menschen „leicht machen“ will und nicht schwer.
Und ich schließe mich
den Worten unserer ehemaligen Vorsitzenden und Mitbegründerin des LIB, Lamya Kaddor, an, wenn sie sagt:
„Die Religion ist für den Menschen da – und nicht umgekehrt der Mensch für die Religion.“
Ich füge hinzu: Nur wer den Mut hat, über Veränderung zu diskutieren, kann das, was ihm wichtig ist, behalten.
Ansonsten gerät der Glaube zur Folklore.
Sieben verlorene Perlen
15. November 2023Ein Buch von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide
Rayyans Reise zu den Schätzen des Islams.
Der Autor hat mehrere erfolgreiche Sachbücher veröffentlicht. Mit seinen Veröffentlichungen wendet er sicch geegen Machtmissbrauch, den Islam als Unterdrückungsreligion zu intepretieren. Als Professor für Islamische Religionspädagogik leitet er auch das Zentrum für Islamische Theologie an der Universität Münster. Sein Lehrstuhl ist der größte seiner Art in Europa.




