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Geschichte der Elisa

16. Juni 2021

Geboren wurde die Kleine, 4 Jahre bevor der schreckliche 2.Weltkrieg ein Ende nahm.

Sie war das erste Kind. Der Vater war 40 Jahre und die Mutter 28 Jahre. Vater war der jüngste von 12 Kindern. Mutter war die älteste von drei Kinder.

Die Eltern des Vaters hat die kleine Lisa, so nennen wir sie, nie kennen gelernt. Auch nicht alle Tanten und Onkeln nicht, die teilweise im ersten Weltkrieg gefallen waren, oder im 2. Weltkrieg das Leben lassen mussten.

Den Vater der Mutter hat die kleine Lisa kennen gelernt. Die Großmutter war am Herztod gestorben, als die Mutter 9 Jahre alt war. Großvater hat nochmals geheiratet und so wuchsen die Geschwister mit der Stiefmutter aus. Der Bruder der Mutter kam im Krieg ums Leben. Die Schwester Käthe und Mutter wurden direkt nach der Schule in Haushalte gesteckt, wo sie die Hausarbeiten leisten mussten.

Die Eltern der kleinen Lisa lernten sich Anfang 1940 kennen. Da die Schwester vom Vater nicht mehr bereit war für den Vater zu sorgen, hat sie darauf gedrungen, dass er so schnell wie möglich heiraten sollte. So geschah es auch. Im Mai 1940 heirateten sie in Bonn in der Stiftskirche. Der Bruder des Vaters, Onkel Wilhelm, war dort Kaplan und die Großeltern lebten bei ihrem Sohn in Bonn.

Dort wurde auch die Hochzeit gefeiert, die aber je unterbrochen wurde, weil der Hochzeitsgesellschaft die Nachricht ereilte, dass auf Mönchengladbach, dem Heimatort von den Eltern der kleinen Lisa, Bomben niedergegangen waren.

Sie beendeten die Feier und die Verwandten und die Eltern, nennen wir sie Lisbeth und Johann, verließen Bonn und fuhren mit dem Zug nach Mönchengladbach zurück.

Ab da waren die Sorgen, jahrelang ihr zu Hause durch Bombenangriffe zu verlieren, riesengroß.

Lisbeth wurde schwanger und brachte die kleine Lisa, durch einen Kaiserschnitt am Sonntagvormittag zur Welt.

Zu dieser Zeit war ein Kaiserschnitt ein Eingriff auf Leben und Tod. Der Bauch wurde wie ein Kreuz aufgeschnitten und das Baby geholt. Die Heilung dieser Wunden dauerte Wochen und waren wohl auch immer mit Schmerzen verbunden. Dazu kam, dass Milchstau sich einstellte und man auch die Brust aufschnitt, um die Milchförderung anzuleiern, was nicht gelang. Für die Mutter eine Tortur.

Die wochenlang unter Schmerzen litt und aber ihr erstes Baby betreuen musste. Dies war für Lisbeth eine schwere Zeit, obschon es eine schöne Zeit mit dem ersten Kind sein sollte.

Die kleine Lisa hat vielleicht diese Krise mitbekommen, dass weiß man nicht, aber ein kleines Kind hat einen sehr sensiblen Seismografen.

Sechs Monate später wurde ihre Mutter wieder schwanger und gebar 1 Jahr und 3 Monate später einen Jungen. Hans-Josef wurde er genannt.

Die Geburt war nicht so dramatisch wie von der kleinen Lisa, aber die Kleine war nun gar nicht mehr der Mittelpunkt, sondern die Mutter kümmerte sich fast ausschließlich um ihren neugeborenen Sohn. Besondere Fürsorge war, als der kleine Junge an einer Hirnhautentzündung erkrankte. Er hatte „Gott sei Dank“ die leichtere Form dieser Hirnentzündung.

Warum „Gott sei Dank“. Während der Nazizeit hatte Hitler angeordnet, dass Kinder mit einer Hirnhautentzündung gemeldet werden müsste. Diese Verordnung bedeutete, weil man glaubte das dann die Kinder nicht mehr lebenswert waren und sie den Eltern weggenommen wurden und sicher getötet wurden.

Lisbeth und Johann fanden einen Arzt aus dem Kamillianer Krankenhaus, das in der Nähe war, und meine Mutter dort ihre Kinder zur Welt gebracht haben, der das nicht meldete. Sondern alles tat das der kleine Hans-Josef die Krankheit überstand.

Die Aufmerksamkeit der Eltern der kleinen Lisa galt in dieser Zeit im Besonderen dem kleinen Sohn, was verständlich war. Aber die kleine Lisa wurde so nebenbei größer.

Wiederrum ein Jahr später, gebar die Mutter ihr drittes Kind, im Juni 1943 gebar sie den Bruder der Lisa, er hieß Klaus.

Der kleine Klaus verlor 3 Monate später sein Leben als in der Nähe des Wohnortes der Eltern von Lisa, eine große Bombe abgeworfen wurden und explodierte, die kleine Lunge des gerade geborenen Babys platzte und Klaus verstarb.

Die kleine Lisa war 2 ½ Jahr alt. Lisa spürte die unendliche Trauer ihrer Eltern. Erinnerte sich später auch an eine Begebenheit. Vater hatte Lisa auf dem Arm und sie standen vor dem Bettchen, in dem das tote Baby lag. Im Bettchen hatten die Eltern viele blaue Vergissmeinnicht gelegt. An das Bild kann die kleine Lisa sich erinnern und spürte auch die Ergriffenheit und die tiefe Traurigkeit ihres Vaters.

Der Krieg war mit dieser Geschichte ja nicht ausgeblendet. Nein, immer wieder fielen Bomben über diese niederrheinische Stadt.

Es gehörte fast schon zum Alltag, wenn die Sirenen brüllten, dass Eltern die Taschen, die immer gepackt in Reichweite standen, griffen und in den Luftschutzkeller des Kamillianer-Krankenhaus rannten. Dort verblieben sie manchmal Stunden, bis Entwarnung kam. Die kleine Lisa erinnert sich an die Liegen, die bis zu der Decke gebaut waren und dort saßen oder lagen die Menschen. Viele Leute waren dort und die kleine Lisa hatte eine Angst, die sie kaum bewältigen konnte. Für kleine Kinder ein Horror. Denn sie spürte die Angst der Eltern und Tanten, die ebenfalls auf das Ende der Bombardements warteten und nicht wussten, ob das Haus noch stand oder was noch passiert war.

Im September 1944 hatte sich die Eltern entschieden ihren Heimatort zu verlassen und nach Bonn-Bad Godesberg zum Bruder des Vaters zu fahren.

Der Bruder des Vaters war inzwischen der katholische Pfarrer des Ortes Rüngsdorf, Bad Godesberg. Onkel Wilhelm war älter als der Vater von Lisa, die Kinder durften aber nie Onkel Wilhelm sagen, sondern mussten Onkel Pastor sagen.

Vor der Reise hat das Haus mehrmals durch Brandbomben gebrannt. So dass auch die Wohnung sehr beschädigt war. Der Brand wurde immer wieder von Vater und den Nachbarn gelöscht. Vom Küchentisch konnte Lisa in die untere Küche von Tante Trautchen gucken. Wenn die Kinder im Bett der Eltern geholt wurden, weil wieder Angriffe zu befürchten war, konnten sie den Himmel sehen.

Am Abfahrtstag nach Bonn, brannte es auch wieder, der Vater nahm Elisa auf den Arm, die Mutter den keinen Hans-Josef. Unten brannte es schon wieder und der Rahmen der Tür brannte lichterloh, der Mutter blieb beim Durchgang die Tasche an der Klinke der Tür hängen und Vater schrie, sie soll sie hängen lassen.

Elisa spürte die Angst des Vaters, Mutter konnte die Tasche lösen und kam heil durch die brennende Tür.

Vater hat den Brand gelöscht und die Familie machte sich in der Nacht auf zum Bahnhof , um nach um nach Bonn zu fahren. Es war aber verboten die Stadt zu verlassen, es standen hohe Strafen darauf. Bonn und die Umgebung waren bis dahin von Bombenangriffen zum Teil verschont.

Für den Onkel war das zwar eine Belastung, seinen Bruder mit zwei Kindern, das nächste Kind war unterwegs aufzunehmen. Aber es war eine Menge Eigennutz dabei. Denn inzwischen kamen immer mehr Flüchtlinge in den Westen, weil der Krieg grauenhafter wurde. Menschen aus dem Osten flüchteten in den Westen und die Nazis verfügten und belegten Wohnungen zwangsweise mit Flüchtlingen. Das wendete der Onkel ab, indem er die Familie zu sich in das Pfarrhaus holte, die hauptsächlich aus der niederrheinischen Stadt Mönchengladbach kamen.

Bis Ende des zweiten Weltkrieges lebten dort, die Töchter von Tante Trautchen, Maria mit Tochter Trudi, Anna mit den Kindern Anna und Manfred. Tante Annchen mit ihrer Tochter und eben Lisbeth und Johann mit den zwei Kindern Lisa und Hans-Josef.

Die kleine Familie wohnten im Pfarrhaus unter dem Dach, eine große Küche, daneben der Wohnraum, ein großes Zimmer, das als Schlafraum hergerichtet war. Daneben war der Speicher, wo die Eltern Obst trockneten. Lisa erinnerte sich an Schnüren an den Apfelscheiben und Obst trocknete.

Es gab kaum Lebensmittel, gut war, dass hinter dem Pfarrhaus ein Garten und ein Obstgarten war. Inzwischen hatte mein Vater unter der Terrasse einen Hühnerstall gebaut. Im hinteren Teil des Obstgartens war ein kleiner Wald mit Fichten und einer Kiefer, die heute unter Bestandsschutz steht. Dort waren Gänse, die auch sehr große Eiern legte.

Lisa war inzwischen 4 Jahre geworden und bekam natürlich viel mit, vieles was ihr Angst machte oder auch hilflos.

Vater von Elisa übernahm den Küsterdienst in der Sankt Andreas Kirche. Diese Arbeit brachte ihm noch ein zusätzliches Einkommen, er war inzwischen pensioniert. Er war Beamter bei der Post, vor der Heirat war er an Typhus erkrankt und hatte das Gehör auf dem linken Ohr verloren. Er war auch, um gesund zu werden auch in einer Art Kur, die eigentlich immer schwer zu bekommen war. Aber Beamte hatten dort bessere Chancen. Zum Militär musste er deswegen nicht mehr.

Die Mutter bewältigte die Aufgaben in der neuen Umgebung so gut sie es konnte. Sie war wieder schwanger und am Heiligabend 1944 bekam sie ihr viertes Kind im Marienkrankenhaus in Bonn. Auch diese Geburt war schwer. Mitten im Krieg, auch hier war Bombenalarm während der Geburt, die dann in den Keller verlegt wurde. Der kleine Sohn wurde Albert genannt.

Kapitel 2 – Fortsetzung folgt.

Was macht die Nacht “Qadr” so wertvoll? Die Nacht vom 7.05 auf den 08.05.21

2. Mai 2021

Gott hat im Koran eine einzige Nacht unter allen Nächten als „segenswert“ gesprochen und sie „besser als 1000 Monate“ bewertet.

Diese Nacht heißt „Qadr“; die Nacht der „Bestimmung“ oder die Nacht des „Werts“.
Im Koran gibt es eine ganze Sure allein über diese Nacht:

„Wir haben den Koran in der „Nacht der Bestimmung“ herabgesandt. Und was lässt Dich wissen, was die „Nacht der Bestimmung“ ist? Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate. In ihr kommen die Engel herab und der Geist, mit der Ermächtigung ihres Herrn, mit jeglichem (göttlichen) Beschluss, Friede ist sie, bis zum Anbruch der Morgendämmerung.“

(Sure 97: 1-5)

Diese Nacht ist hinsichtlich ihres Segens und des Segens für die darin verrichteten rechtschaffenen Taten besser als tausend Monate, d.h. besser als die Gottesdienste von tausend Monaten und das ist gleichbedeutend fast 84 Jahren. Man sollte daher diese Nacht erwarten und sich bemühen, in ihr sehr viele gottesdienstliche Handlungen zu verrichten.

Aber die Frage ist, was macht diese Nacht so wertvoll? Die Nacht-Zeit selbst, oder was anderes? Es gibt keine absolut gute oder schlechte Zeit in der muslimischen Zeitwahrnehmung. Ob Zeit gut oder schlecht ist, hängt vom Menschen ab. Es ist die Haltung des Menschen, die die Zeit gut oder schlecht macht.

Wenn es unter Zeiten eine gesegnete Zeit gäbe, würde es diese Nacht sein. Denn, gemäß

seiner eigenen Erklärung, die Offenbarung des Korans begann in dieser Nacht herabgesandt zu werden.

Wiederum erklärt er selbst, dass diese Nacht dem Monat Ramadan entspricht (2:185) und eine Nacht, die von Gott gesegnet wurde (vgl. 44:3). Dieser Wert wird vom Koran in Zahlen ausgedrückt: “Die Nacht von Qadr ist besser als tausend Monate.” bzw. eine Nacht besser al 30000 Nächte.

Tausend Monate belaufen sich auf ungefähr 84 Jahre. Es bedeutet die Zahl von Jahren, die ein ziemlich langlebiger Mensch leben kann. In diesem Fall konnte dieser Vers auch folgendermaßen gelesen werden:

“Die Nacht von „Qadr“ ist besser als ein ganzes Leben.”

Entstammt dieser Wert, der der Nacht von „Qadr“ zugeschrieben wird, der Nacht selbst oder einem anderen Element, das der Nacht ihren Wert gibt?

Die Antwort auf diese Frage wird durch den ersten Vers auf eine klare Weise gegeben. Dementsprechend nimmt diese großartige Nacht ihren ganzen Wert vom Koran. Denn der Koran begann in dieser Nacht herabgesandt zu werden.

Das hat das folgende zu bedeuten:

O Mensch! Wenn dieses Buch, das sogar die Zeit seiner eigenen Herabsendung 30000 mal wertvoller machte; wenn sie auf dein Herz, Verstand, Leben und Welt hinausläuft, wird sie dir ein Leben gewähren, dessen einzige Nacht ebenso gesegnet wird wie ein ganzes Leben, sie wird dein Gefühls-, Gedanken- und Handlungspotenzial tausende Male vergrößern!

Lies den Koran so, als ob er zu dir herabgesandt würde!
Ja, der Koran ist dir herabgesandt.

Es ist die einzige Möglichkeit, diese Nacht bewusst zu verbringen, indem man die Botschaften des Korans studiert und sie verinnerlicht. Denn der Koran wurde von Gott an die Menschheit als ein Wegweiser und als Mittel zur Glückseligkeit geschickt:

„Wir haben den Koran nicht auf dich herabgesandt, um dich unglücklich zu machen“ (20:1)

Um die Welt glücklicher zu machen, müssen wir den Koran von Anfang an neu verstehen!

Die Gläubigen müssen diese Nacht mit dem Koran, dessen Licht unendlich leuchten wird, wachsam verbringen und sich Gedanken über seine Botschaften machen und mit sich selbst kritisch umgehen.

Wir müssen den Koran offen und dynamisch verstehen. Wer die Botschaft des Koran verstehen und die Werte, die er vermittelt, leben, seinen Anteil von diesen haben will, der muss sich auch mit ihm auseinandersetzen, sich mit ihm beschäftigen. Um die Botschaft des Korans zu verstehen, muss ich auf meine Halsschlagader hören, auf mein Herz, in mein Innerstes hinein – denn dort finde ich Gott. Das formuliert der Koran sehr einprägsam und in aller Deutlichkeit wenn er sagt:

„Wir sind dem Menschen näher als seine Halsschlagader“ (50:16).

Gottes Anliegen ist es also, eine Beziehung zu dem Menschen, zu knüpfen. Dazu gehört nicht nur, dass wir ihn lesen oder seinem kunstvollen Vortrag folgen. Vielmehr müssen wir ihn für unser Erdenglück sowie für das im Jenseits, in und mit seiner Botschaft zu verstehen, diese umzusetzen suchen. Denn er lädt uns ein zu Brüderlichkeit, zur Wahrheit, Gerechtigkeit, zu Liebe, Teilen, Anstand und Sitte, zu Solidarität. Andererseits versucht er uns abzubringen oder weiterhin fernzuhalten von hässlichen Handlungen, dem Stöbern nach den Geheimnissen anderer, der Lüge und üblen Nachrede sowie vor allen anderen schlechten Handlungen.

Als das erste Gebot des Korans,

Lies!“ (96:1)

verkündet wurde, gab es noch keinen Text zu lesen. So war damit eher gemeint: Versuche zu verstehen! – verstehen, was Gott sagen will, das Dasein, die Natur und alles, was die Menschheit in heutzutage betrifft.

In dieser Nacht „Qadr“ steigen viele Engel und der Erzengel Gabriel auf die Erde hinab, um Menschen zu beobachten wer friedlich mit der Walt umgeht.

„Friede ist sie, bis zum Anbruch der Morgendämmerung“ (97:5),

 also für Frieden einsetzen bis die Dunkelheit des Hasses, der Gewalt und des Krieges den Menschen verlässt!

Als Gläubige müssen wir in dieser Nacht, in dem die Tore der Barmherzigkeit sich öffnen, mit Unterstützung aller Engel für den Frieden und die Versöhnung in der Welt beten.

Es ist das Bittgebet, das von unten nach oben hinaufsteigt.

Es ist die Annahme des Bittgebets, die von oben nach unten heruntersteigt.

Es ist das Bewusstsein, das vom Menschen zu Gott hinaufsteigt.

Es ist die Gottesoffenbarung, die von Gott zum Menschen heruntersteigt.

“Heil und Frieden ist sie, bis zum Morgengrauen”

In dieser Nacht sollten wir alle um die Vergebung unserer Sünden bitten und erneuern unsere Entschlossenheit, ein Leben mit und nach dem Koran zu führen. In unsere Gebete schließen wir in dieser Nacht ein, all unsere Geschwister im Glauben, die Not, Leid und Unterdrückung erdulden. Unsere Gebete gelten in dieser

Nacht der Einkehr von Frieden und Eintracht in der Welt.

Gottes Gesandter Muhammed, aleihi wa salam, gemahnte uns seinerzeit, diese Nacht nicht zu vernachlässigen und um ihren Wert zu wissen: „Wer die Qadr-Nacht begeht, ihre Bedeutung und Erhabenheit würdigend und dabei seinen Lohn von Allah erhofft, dem werden seine vorausgegangenen Sünden erlassen.“ Er legte uns zudem für diese Nacht folgendes Gebet nahe:

„O Allah! Du bist der Vergebende und liebst es zu vergeben. So vergib auch mir.“

Gesegnete Qadr-Nacht!

Münchener Forum für Islam

Baum in unserem Garten

7. Dezember 2020

Die Geschichte des Baumes in dem Garten des Wohnhauses in dem wir seit 30 Jahren wohnen.
Seitdem ein neuer Nachbar, das Haus mit Grundstück gekauft hatte,
ging nach einiger Zeit das Mobbing gegen uns los.

Hier wohnen wir seit  Jahren

Hier wohnen wir seit 30 Jahren .
Wir sind am 01. April 1990 von Rheidt nach Lülsdorf gezogen. Ein großer Garten war hinter diesem Haus.


Foto Mai 2003

Foto Juli 2005

Zur damaligen Zeit gab es noch keine Smartphone, die laufend Fotos machten. Im Garten standen einige Bäume, die wir nach und nach weg gemacht haben, unter anderem 2 Essigbäume, die lange Wurzeln hatten und schwer zu entfernen waren.
Zwei Ahornbäume haben wir stehen lassen. Den kleineren der beiden haben wir 2011 weg gemacht, weil er zu nahe an dem anderen Ahorn stand. Auch ein Mirabellenbaum haben wir so klein gemacht, dass er keine Früchte mehr trägt und einige Tannen hinten haben wir entfernt. Sie störten unseren neuen Nachbar auf der rechten Seite. An dem rechten Nachbargrundstück haben wir zu groß gewordene Büsche entfernt und andere hingepflanzt. Das führte dazu, dass der Nachbar nicht mehr mit uns sprach, weil wir angeblich wieder Bäume an die Grenze gesetzt hätten. Das war 2011.



Die Ecke hinter der Garage mit den angeblichen Bäumen

Vordem Haus stand ein Fliederbaum, der uns lange Freude gemacht hat, den haben wir aber dann entfernt, als eine Windbö den abgedreht hatte.
Den Rosenbusch und die Johannisbeere stehen immer noch wie wir es vorgefunden haben. Das Beet vorne haben wir mit Rasen verändert. Und Kirschblütenpflanze eingepflanzt.

Kirschblüte

Auf der anderen Seite im Garten hatten wir auch einige Bäume entfernt, und noch einmal als der neue Nachbar auf der linken Seite eingezogen war.

Der rehte Nachbar hat zu uns Kontakt aufgenommen und uns auch geholfen und immer wieder Hilfe angeboten, das hatte aber den Hintergrund, bei uns zu bestimmen was auf unserem Grundstück gemacht werden soll.

Das ist unserr Ahorn

Er wollte auch den übriggebliebenen Ahorn auch weghaben, weil er im Herbst die Blätter auf sein Grundstück fielen, die er oft auch wieder auf unser Grundstück schüttete. Wir sind Jahrgang 1936 und 1941, er 1969. Wir hätten uns solche Aktionen in seinem Alter nie gegenüber alten Menschen erlaubt.


Er hatte inzwischen seinen Garten mit Kirschlorbeer vor unserem Grundstück abgeschirmt. Der heute über 2 m hoch geworden ist und in der Breite unseren Sichtschutz wegdrückt. Jedes Mal müssen wir dem Nachbar schriftlich darauf hinweisen, seinen Kirschlorbeer beizuschneiden.
Die Gärten hatten. wie wir eingezogen sind, alle keinen Zaun. Man konnte von hinten über alle Grundstücke gehen. Nur das Grundstück von uns hatte einen 50 cm Zaun. Kann sein, dass die vielen Vormieter, einen Hund hatten. Wir haben auch einen Hund mitgebracht. Aber wir konnten uns über die Gärten treffen. Der jetzige Nachbar hat aber sofort Zäune gesetzt und weil wir Mieter waren auf unsere Seite diese häßlichen Kirschlobeeren gesetzt. Er hat auch von Anfang an angefangen unsere Sträucher, die an seiner Seite standen, plan zu schneiden, weil Äste über die Grenze standen, selbst dünnste Äste hat er abgepitscht. Aber siehe Bild unten, er lässt seine Sträucher weit in unser Grundstück wachsen.



Diese Sichtzaun steht ca. 10 cm von der Grundstücksgrenze.


Zwei Umweltmammutbäume hatten wir in den Jahren vorher schon weggemacht. Einen haben wir stehen gelassen, der jetzt mindestens 30 m hoch ist. Zwei Mal hatten wir einen Baumexperten geholt um zu wissen, ob dieser Baum, weil er so hoch geworden ist, gesund ist.
Aber durch seine Nadeln und leichten Äste macht der im Herbst wirklich viel Schmutz, so dass sich die Nachbarn links bei unseren Vermieterin beschwert haben. Natürlich hat der Nachbar rechts, sich der Beschwerde wegen dem Laub des Ahorn angeschlossen.

Nun soll der große Umweltmammutbaum weg kommen, der Verwalter unserer Vermieterin hat eine Firma gefunden, die für einen guten Preis den Baum abholzen wollte. Es sollte in dieser Woche 30.11. – 04.12.2020 sein. Aber es kam niemand.
Ich habe unseren rechten Nachbarn beobachtet, als er mit einem anderen Mieter unserer Straße im Gespräch, uns mit dem Messi, der in unserer Straße wohnt, verglich.

Unser Nachbar hat uns nun mit diesem Messi verglichen, weil wir den über 30 Jahre alten Baum nicht entfernen wollen.
Das ist so eine Unverschämtheit, die nicht zu entschuldigen ist. Aber dieser Nachbar hat uns auf dem Kicker und schädigt und behindert uns wo er nur kann.

Dieser Messi hat seinen Garten mit Müll, Fahrräder und Beton verkommen lassen. Auf seiner Terrasse und in seinem Garten hat er lauter Räder, Waschmaschinen und Bettrahmen und anderen Schrott gesammelt, auf der Terrasse diesen Schrott mit einer Plane zugedeckt, so dass er nicht mehr aus dem Wohnzimmer und seiner Küche gucken kann. Vor dem Haus und in der Garage hat er ebenfalls Gerümpel gesammelt. Natürlich machen die Bäume und Sträucher, die er nicht beigeschnitten hat, dem älteren Nachbar auch sehr zu schaffen.

Wenn wir Besuch haben, und die vor dem Haus auf sein Garagenvorplatz stehen, kommt er raus und pöppelt unsere Gäste an.


Auf unserer Goldhochzeit, die wir in unseren Garten gefeiert haben, hat er mit einem anderen Nachbar, der in der Nähe unseres Gartens wohnt, zur Kaffezeit mit einem Betonhammer soviel Krach gemacht, das wir die Kaffeetafel, die wir auf der Terrasse aufgebaut hatten, ins innere des Hauses verlegen mussten. Über zwei Stunden hat er diesen Krach gemacht. Er konnte das machen, weil er eingeladen war und das Programm des Tages kannte.
Und andere nette Niggelichkeiten sind ihm eingefallen, wir haben uns nicht mit ihm angelegt, nur zwei Mal, als er den alten Baum misshandelte.
Ich denke, er hat das Haus und Grundstück gekauft, da stand dieser Baum schon etliche Jahre, wenn ihn der Baum so ärgert, hätte er die Imobilie nicht kaufen müssen.

Die Eigentümer vorher haben sich nie beschwert,
Hiermit wollte ich nur mal zeigen, wie es aussieht bei den Menschen, die auf die gleiche Stufe mit „Messis gesetzt werden.

10 Jahre – Aus dem Benefizum wurde ein Vereinsheim

18. Februar 2018
 

Vor 10 Jahren wurde das Benefizium in der Burgstraße von der kath. Kirche gekauft und als Vereinsheim hergerichtet. Bilder aus der alten Webseite zeigen, wieviel ehrenamtliche Arbeit in die Renovierung dieses Hauses geleistet wurde.

Benefizum Neu

Das Benefizium 10-2Das Benefizium 10-3

Von 2006 bis 2016 habe ich die Webseite des Bürgervereins gestaltet und auf den neuesten Stand gebracht. Das hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Nach den Neuwahlen 2016 wurde die Webseite abgemeldet und durch diese ersetzt.

BV-01

http://bv-luelsdorf-ranzel.de/